| Trainersuche nach Profil: Kontakte zu Ralf Rangnick |
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Der erbetene Rückruf vom Präsidenten? Bleibt aus, der "enge Terminplan" sei schuld. Der Aufsichtsratschef? Will sich "im Moment nicht äußern". Und der Manager? "Kann nichts sagen." Das Triumvirat mit Erwin Staudt, Dr. Dieter Hundt und Horst Heldt redet lieber miteinander als in der Öffentlichkeit. Der VfB im Frühjahr 2006. Drei Männer und kein Trainer.
Die Stuttgarter Trainerfindungskommission in Klausur. Robert Lembke hätte gefragt: "Was für einen Trainer hätten S’ denn gern?" Ein Glücksschwein brauchen die VfB-Oberen in jedem Fall. Um nicht wieder danebenzuliegen wie zuletzt bei Matthias Sammer oder Giovanni Trapattoni. Darum gilt es ein genaues Anforderungsprofil zu erfüllen. Wichtige Punkte: Deutschkenntnisse: Mangelnde Kommunikation wie unter Trapattoni soll’s nicht mehr geben. Trainerstab: Eberhard Trautner und Christian Kolodziej sollen Co-Trainer bleiben, allenfalls noch ein weiterer Assistent kommen. Trainingsinhalte: Die Mannschaft muss physisch zulegen. Als taktische Grundausrichtung schwebt den Stuttgartern die Rückkehr zum vor "Trap" erfolgreich praktizierten 4-4-2 mit Raute im Mittelfeld vor. Disziplin: Die Spieler sollen wieder verstärkt unter Leistungsdruck gesetzt, Werte wie Professionalität oder gegenseitiger Respekt gelebt und gefördert werden. Motivation: Kann der Coach die Mannschaft mitreißen? Klare Worte und Direktiven sind gefragt. Erfahrung: Damit er nicht gleich beim ersten Stress Nerven, Linie und Spiele verliert. Persönlichkeit: Einzelkämpfer - wie einst Felix Magath - sind tabu. Gefragt ist ein "Teamplayer", offen für Anregungen aus der Führung. Vor allem, wenn es um die Klubphilosophie geht. Jugendförderung Hildebrand, Hinkel, Gentner, Gomez sollen weitere VfB-Talente folgen. Außergewöhnliche Qualität soll zugekauft werden - aber nicht zu jedem Preis. Werbewirksamkeit, öffentliche Anerkennung und Sympathiewerte kommen als Hilfspunkte dazu. Erfolgsgarantien? Wären ideal … Armin Veh hat sein Konzept bereits abgegeben. Der Noch-Trainer ist trotz magerer Bilanz (zwei Siege, drei Remis, drei Niederlagen) noch im Rennen, besitzt vor allem in Horst Heldt einen Fürsprecher. Der Manager hat aber auch bei anderen Kandidaten angeklopft. Darunter Christoph Daum (Vertrag bei Fenerbahce bis 2007) sowie Morton Olsen (Dänemarks Nationalcoach bis 2008), Uwe Rapolder (zuletzt Köln) - und: Ralf Rangnick. Der 47-Jährige, zuletzt bei Schalke 04, war mehrfach beim VfB tätig (als Jugendtrainer, Jugendkoordinator, Amateurtrainer und Chefcoach) und würde optimal ins Raster passen. Noch heute pflegt er gute Kontakte zu seinem Ex-Klub, wäre zudem verfügbar - und nach kicker-Informationen auch nicht abgeneigt. Ein Favorit, was niemand aussprechen will. Auch er nicht: "Kein Wort zum VfB." Aber das kennen wir schon von Staudt und Co … |
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Der erbetene Rückruf vom Präsidenten? Bleibt aus, der "enge Terminplan" sei schuld. Der Aufsichtsratschef? Will sich "im Moment nicht äußern". Und der Manager? "Kann nichts sagen." Das Triumvirat mit Erwin Staudt, Dr. Dieter Hundt und Horst Heldt redet lieber miteinander als in der Öffentlichkeit. Der VfB im Frühjahr 2006. Drei Männer und kein Trainer.



