| Armin Veh bleibt VfB-Trainer |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Armin Veh wird den VfB Stuttgart auch in der kommenden Spielzeit als Trainer betreuen. Der Verein gab am Dienstag bekannt, dass der 45-jährige Coach bei den Schwaben einen Vertrag bis 2007 erhält.Der Nachfolger von Giovanni Trapattoni, der den Italiener am 10. Februar 2006 ablöste, kann zwar bislang keine euphorisierende Bilanz mit den Stuttgartern aufweisen - in insgesamt zehn Spielen holte er drei Siege, vier Unentschieden sowie drei Niederlagen - doch zeigte den Verantwortlichen die Aufholjagd am Sonntag beim 3:3 in Hannover, dass Veh die Mannschaft erreicht. In der Halbzeitpause hatte der Coach die Mannschaft nach einem 0:2-Rückstand verbal zusammengefaltet. Im zweiten Durchgang wehrten sich die Schwaben trotz aller spielerischer Defizite nach Kräften und kamen zum letztlich verdienten Punktgewinn. "Es wäre nicht in Ordnung, wenn man alles nur an einem Spiel festmachen würde. Schließlich bin ich ja schon ein wenig länger da", sagte Veh am Sonntag auf die Frage nach seiner Zukunft, der stets bekannt hatte, dass er "liebend gern beim VfB bleiben" würde. "Der VfB ist ein großartiger Verein, und ich bin absolut davon überzeugt, hier erfolgreich zu arbeiten. Ich gehe jetzt mit einem sehr großen Selbstvertrauen an die gestellte Aufgabe heran", meinte der Trainer sichtlich erleichtert.Verlängert wurde nicht nur der Vertrag mit Veh, sondern auch mit Torwarttrainer Eberhardt Trautner sowie Konditions-Trainer Christian Kolodziej. Zudem soll noch ein neuer Assistenzcoach verpflichtet werden. Die Entscheidung pro Veh dürfte aber auch zum großen Teil daran liegen, dass der Trainermarkt kaum etwas anderes hergegeben hätte und die Verantwortlichen jetzt Planungssicherheit haben wollten. Und damit nicht noch einmal den Fehler begehen wollten wie bei "Maestro" Trapattoni, der erst Mitte Juni 2005 nach Stuttgart kam, als die Saisonplanungen schon weit fortgeschritten waren. Andere Kandidaten waren zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht zu bekommen. Die Anfrage bei Christoph Daum (Fenerbahce Istanbul) verlief von Anfang an recht schnell im Sande. Ralf Rangnick, der die Stuttgarter schon zwischen Mai 1999 bis Februar 2001 trainierte, zog ebenso nicht recht. Und Jürgen Klopp machte ein mögliches Engagement beim VfB vom Saisonausgang seiner Mainzer abhängig - der 38-Jährige hätte nur im Abstiegsfalle über einen neuen Job nachgedacht. Da sich diese Frage möglicherweise erst am 34. Spieltag entscheiden könnte, wäre dem VfB zu viel kostbare Zeit verloren gegangen. Nun also weiter mit Armin Veh, der in Manager Horst Heldt einen ausgesprochenen Fürsprecher hat. Allerdings sieht Aufsichtsratschef Dieter Hundt den alten und neuen Coach von jeher eher kritisch. Und auch Präsident Erwin Staudt ist von Vehs Arbeit (noch) nicht völlig überzeugt. "Das war für uns keine leichte Entscheidung. Aber wir haben gesehen, dass wir zusammenpassen. Es war auch keine einsame Entscheidung, sondern sie wird von allen im Verein mitgetragen", erklärte Klubchef Erwin Staudt jedoch bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Dienstagabend. "Es hat natürlich eine gewisse Zeit gedauert, um alle Gremien von dieser Entscheidung zu überzeugen. Ich habe natürlich auch mit anderen Kandidaten verhandelt. Das musste ich in meiner Position tun, sonst hätte ich nicht sorgfältig genug gearbeitet", sagte Teammanager Horst Heldt. In den ausstehenden vier Saisonspielen wollen die Stuttgarter mit Veh noch das "kleine Wunder Platz 5" erreichen. Derzeit liegen die Schwaben auf Platz sieben und haben auf die Mitkonkurrenten aus Leverkusen und Berlin vier Zähler Rückstand. Sollte es diese Saison nicht mit dem internationalen Geschäft klappen, ist diese Vorgabe natürlich das Ziel für die Spielzeit 2006/07. |
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Armin Veh wird den VfB Stuttgart auch in der kommenden Spielzeit als Trainer betreuen. Der Verein gab am Dienstag bekannt, dass der 45-jährige Coach bei den Schwaben einen Vertrag bis 2007 erhält.


