| Erstentscheidung: Clubs erhalten Lizenz - Einige mit Auflagen |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Die 36 Vereine der beiden deutschen Profiligen haben am Donnerstag in der Erstentscheidung die Lizenz für die kommenden Saison erhalten. Bei einigen ist die Spielberechtigung allerdings an Auflagen oder Bedingungen geknüpft. Dies teilte die DFL nach Zusendung der Unterlagen an die 36 Clubs sowie zudem an die 12 Vereine aus den beiden Regionalligen, die Chancen auf den Sprung in den Profi-Bereich haben, mit. Binnen einer Woche können die Clubs gegen die Entscheidung der DFL Beschwerde einlegen.Nachdem sich an Borussia Dortmund in der vergangenen Saison wegen einer Schuldenlast von 70 Millionen Euro eine heftige Diskussion um das Lizenzierungsverfahren entbrannt hatte, bekam der einzige börsennotierte Bundesligaclub die Lizenz dieses Mal ohne Bedingungen. Der Verein erhalte lediglich die üblichen administrativen Auflagen, die Berichts- und Nachweispflichten der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA in der kommenden Saison betreffend, hieß es am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung der Aktiengesellschaft. Keine Sorgen muss sich auch DFB-Pokalfinalist Eintracht Frankfurt machen. Der Problemfall früherer Zeiten, der sportlich derzeit noch gegen den Abstieg aus dem Oberhaus kämpft, erhielt die Lizenz für beiden Ligen ohne Einschränkungen. «Vor allem freut uns, dass wir die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im zweiten Jahr in Folge für beide Ligen nachweisen konnten und damit keinerlei Auflagen oder Bedingungen erhalten haben», sagte Finanzvorstand Thomas Pröckl. Dasselbe gilt für den sich ebenfalls gegen die sportliche Zweitklassigkeit stemmenden FSV Mainz 05. Auch der einst hoch verschuldete VfB Stuttgart freute sich über die Lizenz ohne Auflagen und Bedingungen. Dabei erhielten die Vereine zum ersten Mal einen einzigen Bescheid, der sich auf die wirtschaftlichen, infrastrukturellen, medientechnischen, rechtlichen, personell-administrativen und sportlichen Kriterien der Lizenzierungsordnung bezog. Dass es nicht wieder zu Härtefällen wie in der Vergangenheit kommen würde, war angesichts des Schuldenabbaus in der Liga abzusehen. So haben die Profi-Vereine ihre Verbindlichkeiten von 699 Millionen zum 30. Juni 2004 binnen einem Jahr um 11,4 Prozent auf 619 Millionen Euro verringern können. Im Vorjahr schrieben zudem 14 von 18 Bundesligisten Schwarze Zahlen, im Durchschnitt erwirtschaftete jeder Eliteverein einen Überschuss von 3,128 Millionen Euro. |
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Die 36 Vereine der beiden deutschen Profiligen haben am Donnerstag in der Erstentscheidung die Lizenz für die kommenden Saison erhalten. Bei einigen ist die Spielberechtigung allerdings an Auflagen oder Bedingungen geknüpft. Dies teilte die DFL nach Zusendung der Unterlagen an die 36 Clubs sowie zudem an die 12 Vereine aus den beiden Regionalligen, die Chancen auf den Sprung in den Profi-Bereich haben, mit. Binnen einer Woche können die Clubs gegen die Entscheidung der DFL Beschwerde einlegen.


