| Cacau lässt sich nicht "wegwerfen" |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Die letzten Tagen hat Cacau in Irland verbracht. In der Nähe von Cork. Bei Freund und Mitspieler Dirk Heinen, der in der Heimat seiner Ehefrau seinen Achillessehnenriss auskuriert. Am 15. Juni besteigt der VfB-Stürmer dann von Stuttgart aus den Flieger in die eigene Heimat.
Nach Brasilien, Sao Paulo, wo Cacau ebenfalls eine schmerzliche Saison vergessen will. "Abstand gewinnen", nennt er es. Raus aus dem Teufelskreis, in den er in dieser Spielzeit geraten war. "Erst habe ich nicht auf meiner Stammposition im Sturm gespielt", sondern unter Trapattoni rechts dahinter, "dann war ich frustriert, habe ich mich hängen lassen und mein Selbstvertrauen verloren. Dadurch habe ich erst recht nicht gespielt und bin so immer tiefer reingerutscht", erzählt Cacau, dem seine Qualitäten - tolle Dribblings, große Schnelligkeit, zwölf Tore und drei Assists - einer starken Runde 2004/05 verloren gegangen sind. Nur vier Tore, kein Assist in 20 Bundesligaeinsätzen, davon lediglich zwei über 90 Minuten in 2005/06. Eine mittlere Katastrophe. Heute ist seine Zukunft beim VfB offen. Eigentlich soll der Brasilianer abgegeben werden. Teammanager Horst Heldt erklärte ihm kürzlich, "dass es schwer wird für mich". Doch Cacau gibt nicht so einfach auf. "Mein Vertrag läuft bis 2007 und momentan gehe ich davon aus, dass ich bleibe." Alternativen waren da. Der 1.FC Kaiserslautern wollte ihn verpflichten. "Doch die Zweite Liga ist eher nichts für mich." Mainz war ebenfalls dran. "Aber das wurde nie konkret, sonst wäre es unter Umständen interessant gewesen." Derzeit herrscht Ruhe. "Und ohne die richtige Alternative wird auch nichts passieren", sagt Cacau, der sich kämpferisch gibt. "Ich werde nicht einfach meinen Vertrag auflösen. Ich lasse mich nicht wegwerfen." Seine Perspektiven werden besser, wenn Danijel Ljuboja seinen geplanten Absprung schafft. Doch der Serbe im WM-Einsatz scheint ein Angebot von Red Bull Salzburg ausgeschlagen zu haben. Stuttgarts Ex- und Salzburgs aktueller Trainer Giovanni Trapattoni zeigte offenbar ebenso Interesse an WM-Fahrer Ludovic Magnin und Christian Tiffert, der derzeit ebenfalls mangels Perspektive (erfolglos) auf Klubsuche ist. |
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Die letzten Tagen hat Cacau in Irland verbracht. In der Nähe von Cork. Bei Freund und Mitspieler Dirk Heinen, der in der Heimat seiner Ehefrau seinen Achillessehnenriss auskuriert. Am 15. Juni besteigt der VfB-Stürmer dann von Stuttgart aus den Flieger in die eigene Heimat.



