| Argentiniens WM-Kapitän Sorin zum Kauf angeboten |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Horst Heldt hätte gerne vor Ort die Daumen gedrückt. In München, seinem Zweitwohnsitz. In der dortigen WM-Arena, wo die DFB-Elf Schweden besiegte. Doch Stuttgarts Teammanager musste einmal mehr Spaß mit Job vertauschen. Dabei tangiert Heldts Wirken durchaus das Turnier. Der VfB könnte sich mit einem Star verstärken: Juan Pablo Sorin (30), Kapitän der argentinischen Nationalauswahl, wurde den Stuttgartern zum Kauf angeboten. Ein Transfer-Kracher, den Heldt "nicht kommentieren", aber auch "nicht dementieren" will. Der Argentinier sei "ein Hammerspieler - mehr ist dazu nicht zu sagen". Jetzt wird über die Machbarkeit einer solchen Verpflichtung diskutiert. Das Problem: Die Ablösesumme für Villarreal, an das der Linksverteidiger bis 2008 gebunden ist, soll bei rund sechs Millionen Euro liegen. Dazu kämen etwa fünf Millionen Jahresgehalt und die Tatsache, dass der VfB auf dieser Position Ludovic Magnin unter Vertrag hat. Allerdings ist man mit dem Schweizer WM-Teilnehmer nicht uneingeschränkt glücklich. Interessenten für ihn gabs bereits. Darunter RB Salzburg. Doch der Verteidiger lehnte die Offerte des aktuellen Trapattoni-Klubs ab. Jetzt wird Magnin mit AS Livorno in Verbindung gebracht. Heldt "weiß nichts davon". Allerdings steht fest, dass die Stuttgarter gesprächsbereit wären, wenn die Ablöse stimmt. Die (rund zwei Millionen) und die Gehaltsvorstellungen des Spielers könnten für den italienischen Serie-A-Klub zum Problem werden. Anders als im Fall Andreas Hinkel, der für vier Millionen Euro zum FC Sevilla wechselt. Der unzufriedene Nicht-WM-Fahrer trieb seit Monaten über seinen Vater und diverse Berater seinen Abschied voran. Der Traum vom Wechsel zum FC Barcelona, der im Winter noch Interesse gezeigt hatte (kicker vom 26. Mai, Seite 27), platzte. Jetzt kam Hinkel mit Sevilla im Schlepptau an, das bereit war, die geforderte Mindest-Ablöse - für den bis 2007 laufenden Kontrakt - hinzublättern. Ein Wechsel, den Heldt mit gemischten Gefühlen sieht, zumal mit Hinkel der Vorletzte der jungen Wilden geht. Lahm, Hleb, Kuranyi, Amanatidis, Tiffert - alle weg. Nur Hildebrand ist übrig. "Die jungen Wilden können nicht ewig jung und wild bleiben", sagt Heldt. Spieler und Zeiten ändern sich eben. "Wir haben schon die nächste Generation vor Augen." Mit Mario Gomez, Christian Gentner und Andreas Beck, der Hinkel auf der rechten Abwehrseite ersetzen soll. "Dass er das kann, hat er schon gezeigt." Keine Zukunft hat dagegen der Brasilianer Elson, der jetzt von Ponte Preta an Cruzeiro Belo Horizonte, den Klub von Giovane Elber (früher u.a. VfB, FC Bayern und Gladbach), weiterverliehen werden soll. Hier fehlen nur noch die Unterschriften unter den Leihvertrag. Soweit ist man beim Argentinier Emanuel Centurion noch nicht. Allerdings liegen für den zuletzt an Velez Sarsfield ausgeliehenen Mittelfeldspieler zwei Anfragen anderer Klubs vor. |
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Horst Heldt hätte gerne vor Ort die Daumen gedrückt. In München, seinem Zweitwohnsitz. In der dortigen WM-Arena, wo die DFB-Elf Schweden besiegte. Doch Stuttgarts Teammanager musste einmal mehr Spaß mit Job vertauschen. 


