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Thursday, 09 February 2012
 
 
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Ljuboja spielt auf Zeit PDF Drucken E-Mail
Beigesteuert von Ralf   
ImageEs liegt was in der Luft. Gräserpollen etwa, der Duft von Grillfleisch - oder auch die Spannung vor dem ersten Zusammentreffen von Danijel Ljuboja (27) mit Trainer Armin Veh und Teammanager Horst Heldt. Am Sonntag trat der Nationalspieler von Serbien & Montenegro wieder seinen Dienst beim VfB an.

Pünktlich wie vereinbart. Nach einem Kraftzirkel und einem halbstündigen Lauf mit Konditionstrainer Christian Kolodziej war Schluss. Ohne auf die Klubverantwortlichen gestoßen zu sein, die, wie der Großteil der Mannschaft, frei hatten. Allerdings weiterhin mit dem Vorhaben im Kopf, Stuttgart zu verlassen. "Ich habe noch bis zum Ende der Transferperiode Ende August Zeit", lässt der Stürmer über seinen Vater Milan erklären.


Zeit, die der VfB ihm nicht gewähren will und wird. "Wir werden nicht unbegrenzt tatenlos zusehen", sagt Horst Heldt, der eine Entscheidung forcieren will, um den geplanten Transfer von Boubacar Sanogo (1. FCK) endlich in trockene Tücher zu wickeln. Ljuboja, der im Mai erst einen Anschlussvertrag in Stuttgart (bis 2009) unterschrieb und Tage später eine Gehaltsverdoppelung forderte und seinen Abschied ankündigte, hat bisher alle Angebote (u.a. von RB Salzburg, AS St.Etienne, FC Sevilla) ausgeschlagen. Nach kicker-Informationen, weil ihm die Klubs entweder nicht reizvoll genug erschienen oder sie nicht bereit waren, seine "Wunschgage" von 100.000 Euro monatlich (netto) zu bezahlen. Ljuboja meint lediglich: "Ich möchte am liebsten in der Bundesliga bleiben." Doch auch die hier in Frage kommenden Klubs wie Bayern, Hamburg, Bremen oder Dortmund beißen nicht an. Eine verfahrene Situation, die möglicherweise auch ganz anders endet. Ein Weg zurück? Für den Trainer nicht ausgeschlossen. "Ich hatte sportlich nie Probleme mit ihm, wollte ihn nicht abgeben", sagt Armin Veh, der dem Spieler einen Brücke baut. "Er hat gesagt, dass er weg will. Also liegt es an ihm, wie es weitergeht." Ein Umdenken samt Entschuldigung bei Klubführung, Mannschaft und Fans und für Ljuboja wäre der Weg zurück frei.

Erst in 14 Tage kehrt Alexander Farnerud (22) zurück. Dem Schweden wurde ein Überbein am Fuß entfernt. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", wie Veh erklärt. "Wir hätten das Problem", das seinen Ursprung in einer Entzündung samt Bluterguss der betroffenen Stelle hatte, "auch ohne Operation behandeln können. Aber wir wollten vermeiden, dass die Sache später erneut auftritt, im schlimmsten Fall mitten in der Saison." So wird Farnerud, der bisher "einen sehr guten Eindruck" hinterlassen hat, bis zum Startschuss wieder voll einsetzbar sein.

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