| Ljuboja in der Regionalliga |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Das Team schwächelt, dazu gibt's Ärger mit dem 27-jährigen Serben Danijel Ljuboja. Der abwanderungswillige Stürmer wurde am Montag zur zweiten Mannschaft in die Regionalliga Süd abgeschoben. Beim VfB Stuttgart läuft in der Vorbereitung zur neuen Saison noch längst nicht alles rund. Ab sofort gibt es die Homepage des VfB Stuttgart auch auf spanisch. Klar, sagen Spötter, weil man derzeit als Beobachter des VfB ohnehin nur spanisch versteht. Der wahre Hintergrund ist natürlich ein anderer. Mit der Verpflichtung der mexikanischen Nationalspieler Ricardo Osorio und Pavel Pardo wuchs auch die Zahl der spanisch-sprechenden Menschen, die sich für den Verein interessieren. So lösen sich manche Dinge in Wohlgefallen auf. An anderen Brennpunkten wird es noch etwas dauern, ehe die Sicht klarer wird. Auf dem Platz rissen die Mannen von Armin Veh (45) in der bisherigen Vorbereitung nicht gerade Bäume aus. Fast nur schwache Testspiele, entsprechend die Ergebnisse - wie am Samstag die 2:4-Pleite in Freiburg. Für Armin Veh und Horst Heldt noch kein Grund zur Nervosität. "Ich weiß, was die Jungs zuletzt geleistet haben, darum kann ich die Leistungen richtig bewerten", sagt der Trainer. Und der Teammanager fügt an, dass er sich Sorgen machen würde, wenn es anders wäre. "Unter Magath haben wir mal 0:5 gegen Sturm Graz verloren", sagt er. Die Ära Magath verlief bekanntlich herausragend. Auch Präsident Erwin Staudt argumentiert in diese Richtung: "Die Mannschaft trainiert so hart, wie es in der Vorbereitung notwendig ist. Da hatten wir zuletzt ja Defizite. Darüber hinaus befindet sich die Mannschaft im Umbruch. Letztendlich zählt nur die Bundesliga." Die Bundesliga beginnt für den VfB Stuttgart am 12.August mit einem Heimspiel gegen den 1.FC Nürnberg. "An diesem Tag müssen wir topfit sein", sagt Trainer Veh, der weiß, dass er wenig Kredit besitzt und sich ein Fehlstart jobtötend auswirken würde. Gerade deshalb legt er so viel Wert auf körperliche Fitness, engagierte er eigens für die Vorbereitung in Günter Kern einen Sprinttrainer und fordert seinem Team derzeit wesentlich mehr ab, als dies vor einem Jahr Vorgänger Giovanni Trapattoni tat. Genau das meint Staudt mit seinem Hinweis auf "Defizite" in der Vergangenheit. Veh und sein Kampf gegen die Altlasten. Ljuboja folgt Centurion und CarevicNicht nur im technisch-taktisch-konditionellen Bereich sind Rückstände aufzuarbeiten. Auch personell müssen Heldt und das Präsidium für Ordnung sorgen. Centurion und Carevic waren durch ihre Versetzung in die 2.Mannschaft bereits erste "Opfer". Heute, Montag, folgte Danijel Ljuboja (27) den beiden strafversetzt ins Regionalligateam. Der Serbe hatte schon nach dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison (2:1 gegen Wolfsburg) geäußert, dass er nicht mehr für Stuttgart spielen möchte. Es sei denn für das doppelte Gehalt. Bis Ende der Saison hatte Paris St. Germain die Hälfte des Gehaltes übernommen. Dies fiel nun weg. Der Spieler habe seine Entscheidung nicht geändert, Stuttgart trotz eines Vertrags bis 2009 verlassen zu wollen. Bisher habe er jedoch keinen neuen Verein präsentieren können, teilte der VfB heute als Begründung für die Versetzung des 27 Jahre alten Serben mit. "Wir haben Danijel bis zum heutigen Montag Zeit gegeben, seine Entscheidung zu überdenken", sagte Teammanager Horst Heldt. Dies sei aber nicht geschehen. Nun steht der VfB noch mehr unter Druck. Zwar würden im Falle einer Siegesserie zu Saisonbeginn die Rufe nach Ljuboja verstummen. Aber wenn sich der VfB weiterhin schwer tut, das Tor zu treffen, wäre das Verständnis, Ljuboja nicht aufzustellen, gering. Ljuboja verhindert den Sanogo-DealAllein schon, um das Gesicht vor der Mannschaft zu wahren, können Veh und Heldt nicht umfallen. Mit der zweimonatigen Hängepartie um Ljuboja ging den Schwaben so nebenbei ein Wunschspieler durch die Lappen. Zu gerne hätten sie Boubacar Sanogo aus Kaiserslautern geholt, doch das ging nicht, so lange Ljuboja den Platz besetzt. Nun erklärt Sanogo, dass er sich dem FC Sochaux anschließen wird. Die Posse um Ljuboja hat Geld verbrannt. Heldt weiß das und er spürt, dass ihm dies irgendwann vorgehalten werden kann. Schon aus diesem Grund ist ihm an einem geräuschlosen Abgang des Serben gelegen. |
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Das Team schwächelt, dazu gibt's Ärger mit dem 27-jährigen Serben Danijel Ljuboja. Der abwanderungswillige Stürmer wurde am Montag zur zweiten Mannschaft in die Regionalliga Süd abgeschoben. Beim VfB Stuttgart läuft in der Vorbereitung zur neuen Saison noch längst nicht alles rund. 


