| Ailton? Nein, dann eher Charisteas |
|
|
|
| Beigesteuert von Ralf | |
"Wir müssen was tun", sagt Armin Veh. Er meint seine Angriffsreihe, er spricht von einer Verstärkung. Der Wunschkandidat des VfB-Trainers, Boubacar Sanogo (23), spielt inzwischen in Hamburg. Angeboten wurde Anfang der Woche der Ex-Hamburger Ailton (33). Der fragliche Fitnesszustand des bei Besiktas Istanbul in die 2.Mannschaft verbannten Brasilianers lässt die Schwaben mit gebremstem Schaum agieren.Doch allzu groß ist das Interesse der Schwaben nicht. Ein schon vereinbartes Telefonat zwischen Heldt und Ailtons Berater fand wegen Heldt bis Mittwoch nicht statt. Dagegen wurde viel konkreter über einen anderen möglichen Zugang gesprochen, von dem Fitness vorausgesetzt wird: Angelos Charisteas (26), 2004 Europameister mit Griechenland, sowie Deutscher Meister und Pokalsieger mit Werder Bremen, 2005 Vizemeister mit Ajax Amsterdam in Holland. Dort allerdings wurde ihm vor zwei Wochen gesagt, dass er trotz Vertrags bis 2008 gehen könne. So richtig glücklich ist der Grieche, der im Januar 2005 für 4,5 Millionen Euro Ablöse von Werder zu Ajax gewechselt war, in Holland nie geworden. Vier Tore in 13 Spielen in seiner ersten Halbsaison, acht Tore in 17 in der zurückliegenden sind seine Bilanz eineinhalbjähriger Tätigkeit. Problem wird die Ablöse, denn Ajax will noch rund 2,5 Millionen Euro. Da würde es passen, wenn Danijel Ljuboja (27) ein konkretes Angebot von Celtic Glasgow annehmen würde. Die Schotten wären dem Vernehmen nach bereit, zwei Millionen Euro Ablöse zu bezahlen. An Mario Carevic (24) ist inzwischen der griechische Erstligist Iraklis Saloniki interessiert. Offiziell ist der UEFA-Cup-Teilnehmer jedoch noch nicht an den VfB herangetreten. Fakt ist, dass die Stuttgarter am Kader und da vor allem an einer Aufrüstung des Angriffs arbeiten. Fakt ist auch, dass Armin Veh in Bielefeld nicht verlieren sollte. Präsident Erwin Staudt (Toskana/Italien) und Aufsichtsratsvorsitzender Dr.Dieter Hundt (Wörthersee/Österreich) sind derzeit im Urlaub. Die Bosse hüllen sich in Schweigen, wollen beide nichts zur Situation sagen. Ob es ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, wird sich nach deren Rückkehr nächste Woche zeigen. Wobei sich Teammanager Horst Heldt vehement dagegen wehrt, jetzt schon den Trainer zu thematisieren. "Bei uns wird schon vom ersten Spieltag an alles in Frage gestellt. Das mache ich nicht mit." Veh kämpft parallel um die Einstellung seiner Mannschaft. "Nach nochmaliger Videoanalyse des Spiels gegen Nürnberg wurde deutlich, dass die Aggressivität fehlt." Zweikampf- und Sprinttraining standen diese Woche im Vordergrund. Bedingungslose Leidenschaft fordern Veh und Heldt von der Mannschaft. Der Teammanager war gestern noch richtig erzürnt ob der soliden, aber faden Vorstellung seiner Mannschaft beim 0:3 zum Auftakt. |
| < zurück | weiter > |
|---|

"Wir müssen was tun", sagt Armin Veh. Er meint seine Angriffsreihe, er spricht von einer Verstärkung. Der Wunschkandidat des VfB-Trainers, Boubacar Sanogo (23), spielt inzwischen in Hamburg. Angeboten wurde Anfang der Woche der Ex-Hamburger Ailton (33). Der fragliche Fitnesszustand des bei Besiktas Istanbul in die 2.Mannschaft verbannten Brasilianers lässt die Schwaben mit gebremstem Schaum agieren.


