| Armin Veh verschafft sich Luft |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Die Macht der Zahlen. Nicht nur an der Börse gefürchtet, wo oft gut nicht gut genug ist. Wo nur das Maximale das Minimalziel ist. Sonst droht ein Kursverfall. Ein Phänomen, das auch auf die Bundesliga zutrifft. Auf Spieler, erst recht auf Trainer.Nicht anders bei Armin Veh, der mit Glück über den Sommer hinaus beim VfB bleiben durfte und seitdem eine Achterbahnfahrt erlebt. Des Trainers Aktien auf Berg- und Talfahrt. Mit der Perspektive, sich - ein Erfolg am kommenden Samstag gegen Frankfurt vorausgesetzt - zu stabilisieren. Nur Siege zählen. Solche wie gegen Bremen, erst recht nach einem 0:2-Rückstand. Punkte für die Bundesligatabelle, die dem Trainer wieder die Luft verschafft haben, die nach zwei Heimpleiten gegen Nürnberg (0:3) und Dortmund (1:3) dünner zu werden drohte. Aber nicht nur das Ergebnis stimmte, auch die Leistung seiner Mannschaft. Die Stuttgarter überzeugten durch einen engagierten und konzentrierten Auftritt. Keine Hektik, keine Auflösungserscheinungen nach dem 0:2. Vor allem läuferisch und kämpferisch steckten die Schwaben nie auf. Auch nicht nach dem 2:2, was schon als Teilerfolg gezählt und anderen Teams wohl auch gereicht hätte. "Ich wusste, dass die Mannschaft körperlich zulegen kann", sagt Veh, "dass wir zurückkommen können. Unsere Moral ist absolut intakt." Selbstvertrauen, genährt durch das Erfolgserlebnis vor vier Wochen in Bielefeld, wo der VfB ebenfalls ein enges Spiel in einen 3:2-Sieg verwandeln konnte. "Dort haben wir gezeigt, was mit Kampf und Einsatzwillen möglich ist", erklärt Roberto Hilbert, einer der Hauptdarsteller in Bremen. Erst als Eigentorschütze, später als er mit seinem 1:2 die Wende einleitete. "Beim 0:1 ist mir der Ball an den Kopf gefallen, das 1:2 war dann der Knackpunkt", erzählt der U-21-Nationalspieler, der "ein ganz schönes Wechselbad der Gefühle", durchleben musste. So wie es seinem Trainer derzeit ständig ergeht. |
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Die Macht der Zahlen. Nicht nur an der Börse gefürchtet, wo oft gut nicht gut genug ist. Wo nur das Maximale das Minimalziel ist. Sonst droht ein Kursverfall. Ein Phänomen, das auch auf die Bundesliga zutrifft. Auf Spieler, erst recht auf Trainer.


