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Pardo - Soldos Erbe in guten Händen |
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Beigesteuert von Ralf
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Die Entscheidung des Teammanagers sorgte im Sommer für Wallungen. Überraschung, Unverständnis, Sorge. Weil Horst Heldt den Vertrag von Zvonimir Soldo nicht verlängerte. Was sollte werden ohne den langjährigen Kapitän, das Rückgrat des VfB-Mittelfelds? Heute ist der Kroate, der seine aktive Laufbahn beendet hat, jetzt in Zagreb lebt und plant, 2007 seine Trainerausbildung zu starten, vergessen. Heute reden alle nur noch von Pavel Pardo (30). Soldos Erbe, beim mexikanischen Nationalspieler ist es in guten Händen.
Lauf- und zweikampfstark, dazu mit guter Technik und einem harten Schuss verrichtet der Mexikaner seinen Dienst vor der Viererabwehrkette. Mit seiner Erfahrung aus 130 Länderspielen für Mexiko ist der WM-Fahrer die Persönlichkeit im VfB-Mittelfeld. Sein Wort, auch wenn er es zumeist noch auf Englisch und dank Zeichensprache verbreitet, hat Gewicht. "Ich habe mich sehr gut eingelebt", sagt Pardo. "Meine Familie ist da, der Umzug hinter uns." Alles bestens - wenn da nicht die Sprache wäre. "Es ist leichter in der Bundesliga zu spielen, als Deutsch zu lernen." Das kommt jetzt. Nachdem im privaten Bereich alles nach Plan läuft, "will ich mich ganz auf die Mannschaft und die Sprache konzentrieren".
Auch gegen Leverkusen wird der Mann aus Mittelamerika wieder aus der Defensive dirigieren. In der Innenverteidigung will Trainer Armin Veh weiterhin das Pärchen Tasci-Delpierre aufbieten. Obwohl Fernando Meira nach seiner Wadenverletzung wieder zurück ist. Doch der Muskel zwickt noch leicht. Um nichts zu riskieren, könnte der Portugiese anfangs auf der Bank sitzen. "Das soll der Trainer entscheiden", sagt der Kapitän, der sich selbst nach rund fünfwöchiger Verletzungspause "körperlich nicht in Topform" sieht. |