| Hildebrands nächster Poker? |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Timo Hildebrand schleppte die Trikotkiste zum Bus. Besonders gut gelaunt war Stuttgarts Keeper nach dem 4:2-Pokalerfolg beim Oberligisten SV Babelsberg nicht. Zwei Gegentore, obwohl er dabei machtlos war, machen sich nicht gut. Und es sind die Gegentore, die das größte Problem des VfB in dieser Saison darstellen.
61 eigene Torchancen wurden erarbeitet (der Top-Wert, damit liegt der VfB gleichauf mit Bremen), gleichzeitig nur 38 Chancen zugelassen, das wiederum ist der zweitbeste Wert aller 18 Erstligisten. Problem: Der VfB hat schon 14 Gegentore kassiert. Das spricht einerseits für die Arbeit von Trainer Armin Veh, da Stuttgarts System wenig zulässt. Andererseits nicht unbedingt für die in der Defensive beschäftigten Profifußballer, einschließlich Torhüter natürlich. Da kommen gerade jüngste Gerüchte um den 27-Jährigen kontraproduktiv daher. Dass irgendwann im Lauf der Vorrunde mögliche neue Arbeitgeber des Torhüters gehandelt werden, war klar. Auch wenn der Hamburger SV Interesse dementierte. Hildebrands Vertrag läuft 2007 aus und er selbst verhält sich ähnlich entscheidungsunfreudig wie vor zwei Jahren. Hildebrand widerspricht HeldtDamals zog sich das Theater bis weit ins Frühjahr, nachdem der Verein schon ein Scheitern der Verhandlungen publik gemacht hatte. "Ich bleibe da relativ entspannt", sagt Teammanager Horst Heldt, "das machen wir erst im Dezember." "Das" steht für die gesamte Angelegenheit Hildebrand. Der hält dagegen: "Das werden wir sehen." Eigentlich möchte er die Sache erst im neuen Jahr entscheiden, wissen Insider. Wenn dem so ist, könnte er sich diesmal wirklich verzocken, denn angesichts der Statistik gehen ihm die Argumente aus. Heldt sagt zu dem Themenkomplex zwar nichts mehr, doch wäre er unprofessionell, wenn er nicht schon den Markt nach Hildebrand-Nachfolgern sondieren würde. Offen gehandelt wird der Name des Hannoveraners Robert Enke, dessen Vertrag ausläuft. Eines ist sicher: Die Schlagzeile "Hildebrand: Zukunft offener denn je" (kicker vom 14.8.2006) ist aktueller denn je. |
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Timo Hildebrand schleppte die Trikotkiste zum Bus. Besonders gut gelaunt war Stuttgarts Keeper nach dem 4:2-Pokalerfolg beim Oberligisten SV Babelsberg nicht. Zwei Gegentore, obwohl er dabei machtlos war, machen sich nicht gut. Und es sind die Gegentore, die das größte Problem des VfB in dieser Saison darstellen.



