| Wieder Hoffnung in Sachen Hildebrand |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Einigkeit herrschte in den schwäbischen Reihen. Es war kein gutes Spiel, keines, das in die Vereinsannalen eingehen wird. Hamburg war lange Zeit besser. Der VfB hat schlecht gespielt, schlechter jedenfalls als zuletzt zu Hause gegen Leverkusen und Schalke (je 3:0), sowie in Aachen (4:2) - und dennoch haben sie gewonnen. "Wir können nicht immer im Hurra-Stil spielen. Wichtig ist, dass man trotzdem gewinnt", sagte Armin Veh danach. Der Trainer attestierte seiner Mannschaft, dass sie nicht wie gewohnt in die Zweikämpfe gekommen sei. Horst Heldt hatte mit Rückschlägen gerechnet. Irgendwie drängte sich dem Teammanager der Eindruck auf, dass der eine oder andere Spieler mental überfordert war. Erstmals lastete der Druck, klarer Favorit zu sein, auf den Schultern der Schwaben. Damit kamen einige der Kreativspieler wie da Silva oder vor allem Khedira nicht zurecht. Pavel Pardo begegnete Kritikern mit einer Gegenfrage: "Was ist besser: Schön spielen oder gewinnen?" Für den Mexikaner war klar, wie die Antwort lauten muss: gewinnen natürlich. Und dass der VfB bis zum Ende im Spiel geblieben war, lag daran, dass defensiv engagiert gekämpft wurde. Außer einigen Distanzschüssen ließ die Hintermannschaft wenig zu. Es läuft beim VfB. So gut, dass nun Fragen nach Arbeitspapieren der Erfolgreichen auftauchen. Wie zum Beispiel nach jenem von Armin Veh, dessen Zusammenarbeit nur bis Saisonende fixiert ist. "Wir haben vereinbart, dass wir uns im Januar im Trainingslager zusammensetzen", sagt Heldt. Er hatte sich im Sommer in der Trainerfrage intern pro Veh durchgesetzt und will jetzt offensichtlich nicht die Gunst der Stunde nutzen, um dieses Thema in seinem Sinne zu forcieren. Nächster Eckpfeiler ist Timo Hildebrand. Der 27-jährige Keeper ist seit drei Wochen wie ausgewechselt. Nicht mehr mürrisch, unzufrieden und misstrauisch. Lockerer, positiver ist seine Ausstrahlung. Vor allem auf dem Platz. "Es gibt nichts Neues in Sachen Vertrag", beteuert er zwar, doch Horst Heldt vermutet, dass "Timo vielleicht für sich eine Entscheidung getroffen hat. Er kam noch nicht auf mich zu, aber ich glaube, er hat Spaß daran, Kapitän einer jungen Mannschaft zu sein, die Erfolg hat". Schließlich zähle der Schlussmann schon zu den etwas reiferen Akteuren im Kader, der "sich bestimmt gerne um seine Schäfchen kümmert". Ein Angebot des VfB für eine Verlängerung liegt dem Keeper vor. Monatelang sprach vieles für eine Trennung am Saisonende, nun ist der Ausgang offen. Im Dezember will sich der Verein zu diesem Thema öffentlich äußern. |
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Einigkeit herrschte in den schwäbischen Reihen. Es war kein gutes Spiel, keines, das in die Vereinsannalen eingehen wird. Hamburg war lange Zeit besser. Der VfB hat schlecht gespielt, schlechter jedenfalls als zuletzt zu Hause gegen Leverkusen und Schalke (je 3:0), sowie in Aachen (4:2) - und dennoch haben sie gewonnen. 


