| Hitzlspergers Zukunft offen |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Ein Gefühl, an das er sich gewöhnen könnte. Die Situation, gebraucht, sogar vermisst zu werden. Wie beim Stuttgarter 1:2 in München, wo Thomas Hitzlsperger (24) wegen einer Gelb-Rot-Sperre pausieren musste. Als sein zuletzt so kampfstarkes und torgefährliches Wirken auf der linken Mittelfeldseite von Youngster Khedira (19) nicht gleichwertig ersetzt werden konnte. "Ich habe meinen Rhythmus gefunden", sagt Hitzlsperger, der gegen Gladbach wieder zur Startformation zählen dürfte.Wie schon in den drei Partien davor, in denen sich der Nationalspieler mit guten Leistungen und jeweils einem Tor sowie einem kicker-Notenschnitt von 2,5 (insgesamt bisher 3,42) für weitere Einsätze in der Stammelf aufgedrängt hat. Der WM-Teilnehmer im Aufwind. Die Tiefen hinter sich lassend, in die er gestürzt war nach seinem Wechsel von Aston Villa zum VfB im Sommer 2005. Ein Engagement voller Pleiten, Pech und Pannen. Ein Klub von Unruhe geplagt, mit Trainer- und Taktikwechseln und der Folge, dass am Ende sogar seine angestammte Position im halblinken Mittelfeld nicht mehr existierte. Hin- und hergeschoben, mal zentral, mal auf den Flügeln, mal auf der Bank, mal auf der Tribüne. Als er nach dem 0:3 am ersten Spieltag gegen Nürnberg - wohlgemerkt als Linksverteidiger - auch noch aus der Mannschaft flog, schienen seine Tage beim VfB gezählt. Heute hat sich Hitzlsperger mit überzeugenden Leistungen wieder ins Team gespielt. "Bei mir hat es eben etwas länger gedauert", sagt er mit einem Schmunzeln. "Aber ich bin froh, dass ich das Vertrauen des Trainers rechtfertigen konnte. Ich habe immer gesagt, dass ich glaube, der Mannschaft helfen zu können. Jetzt bin ich froh, dass meine Worte kein leeres Blabla waren." Dennoch ist die Zukunft des WM-Fahrers offen. Sommer 2007 läuft sein Kontrakt aus, der VfB kann per Option bis 2008 verlängern, hat aber bisher keine Anstalten dazu gemacht. Eigentlich will er die Situation "nicht kommentieren. Ich mache mir derzeit keine Gedanken darüber", so Hitzlsperger. "Ich will jetzt einfach spielen und meine Leistungen bestätigen und verbessern." |
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Ein Gefühl, an das er sich gewöhnen könnte. Die Situation, gebraucht, sogar vermisst zu werden. Wie beim Stuttgarter 1:2 in München, wo Thomas Hitzlsperger (24) wegen einer Gelb-Rot-Sperre pausieren musste. Als sein zuletzt so kampfstarkes und torgefährliches Wirken auf der linken Mittelfeldseite von Youngster Khedira (19) nicht gleichwertig ersetzt werden konnte. "Ich habe meinen Rhythmus gefunden", sagt Hitzlsperger, der gegen Gladbach wieder zur Startformation zählen dürfte.


