| Hildebrand-Poker: Entscheidung naht |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Anfangs haben ihn viele verkannt. Horst Heldt wurde nicht zugetraut, auch unangenehme Entscheidungen treffen zu können. Doch der frühere Profi und heutige Manager des VfB Stuttgart hat sich längst profiliert. Keine Angst vor Kontroversen oder unpopulären Entscheidungen.
Jetzt steht der 36-Jährige vor der nächsten Herausforderung: die Vertragsverlängerung von Timo Hildebrand (27). Und wieder scheint Heldt unbeirrt seinen Weg gehen zu wollen. Im Dezember, der bekanntermaßen am morgigen Freitag beginnt, soll eine Entscheidung fallen. Pro oder contra die Verbindung VfB und Hildebrand. Auch wenn der Spieler lieber etwas mehr Zeit, die Rede war vom Januar, bevorzugen würde. "Es ist und bleibt unser Ziel, dass wir im Dezember öffentlich erklären, wie es weitergeht", sagt Heldt unmissverständlich. Ansonsten will er "nichts bestätigen und nichts dementieren". Nur soviel: "Es gibt keinen festen Termin im Dezember." Keine Frist für Hildebrand, der sich ebenfalls nicht näher ("Es gibt nichts Neues") zum Stand der Lage äußern will. Fest steht, dass der VfB sein Angebot gemacht hat. Nach kicker-Informationen soll es sich um einen neuen Vierjahresvertrag handeln, wie zuletzt ohne Ausstiegsklausel. Über das Gehalt wird viel spekuliert. So sollen die bisherigen Bezüge (rund zwei Millionen Euro jährlich) nicht oder nur unmerklich angehoben worden sein. Dies kompensiert die lange Vertragslaufzeit. Doch Hildebrand selbst will sich - wenn überhaupt - nicht so lange binden, allenfalls, wie zuletzt, zwei weitere Jahre bleiben. Kontakte zu anderen Klubs im In- und Ausland bestehen. Doch der Markt ist schwierig, zumal Hildebrand im Vorjahr samt VfB keine gute Zeit hatte. In der Bundesliga fehlt es an Alternativen, an Klubs, die Bedarf hätten und sowohl sportlich (derzeit) wie finanziell mit dem VfB mithalten könnten. Trotzdem werden immer wieder Vereine wie Schalke04 mit ihm in Verbindung gebracht. Ähnlich die Situation in Italien, Spanien oder England, wo zwar die Finanzen stimmen würden, Hildebrands Ansprüche auf einen Platz bei einem Topklub aber schwer realisierbar scheinen. Bleibt der VfB, der für den Fall der Fälle u.a. Kontakt zu Hannovers Robert Enke geknüpft hat. Hildebrand hat sich vom verbitterten Kritiker zum optimistischen Anführer gewandelt, tritt aktiv und positiv auf, hat Sympathien gewonnen. Zudem kann er sich hier optimal für die Nationalelf präsentieren. Aber jetzt kommt erst mal der Dezember. |
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Anfangs haben ihn viele verkannt. Horst Heldt wurde nicht zugetraut, auch unangenehme Entscheidungen treffen zu können. Doch der frühere Profi und heutige Manager des VfB Stuttgart hat sich längst profiliert. Keine Angst vor Kontroversen oder unpopulären Entscheidungen.



