| Pardos Optimismus steckt Veh an |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Den Dolmetscher hat Pavel Pardo mitgebracht zum Termin. Benötigt hätte ihn der 30-jährige Mexikaner nicht, parliert in fließendem Englisch und hat bereits die ersten Brocken Deutsch parat. "Bis zum nächsten Interview bin ich so weit. Wenn ich dann deutsch kann, will ich französisch oder italienisch lernen. Du musst immer dazulernen im Leben, immer weiter wachsen."Pardos Maxime - das Erfolgsgeheimnis für die schnelle Integration in neuer Umgebung und den raschen Aufstieg zum Leader beim neuformierten VfB. Armin Veh sieht in seinem defensiven Mittelfeldmann einen absoluten Schlüsselspieler, der kicker stufte ihn in der Winter-Rangliste auf Platz drei ein. Pardo selbst wirkt allenfalls darüber verwundert, dass sein starker Einstand in Deutschland für einige überraschend ist: "Das Tempo in der Bundesliga ist zwar höher, aber auch in Mexiko wird hart gearbeitet, die Liga ist besser als ihr Ruf. Die Umstellung war für mich kein Schock." Und der Wechsel die richtige Entscheidung: "Ich habe jahrelang auf die Chance nach Europa gewartet. Ich habe alles richtig gemacht." Dass sich sein neuer Klub im Umbruch befand und Pardo nicht wissen konnte, was ihn erwartet, spielte im Sommer nur eine Nebenrolle. "Klar, es hätte mit dem VfB auch in die andere Richtung gehen können, aber das habe ich in dem Moment ausgeblendet. Da habe ich nur an die Unterschrift gedacht. Du musst im Leben Risiken eingehen." Dass in der ersten Saisonhälfte aus dem "Risiko VfB" ein Geheimtipp geworden ist, realisiert auch Pardo und gibt die Blickrichtung vor: "Wir haben ein junges Team, das erst in ein, zwei Jahren seinen Höhepunkt erreicht haben wird. Ich denke, Platz vier ist gut für uns. Der UEFA-Cup wäre reizvoll, das wollen wir erreichen." Pardo legt vor - und auch Armin Veh sprach in Dubai nun erstmals vom Ziel "internationaler Wettbewerb": "Es macht keinen Sinn, zusätzlichen Druck aufzubauen, aber dass jeder den UEFA-Cup erreichen will, ist doch klar. Und unsere Jungen würden sich noch schneller verbessern, wenn sie auf internationaler Ebene spielen." |
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Den Dolmetscher hat Pavel Pardo mitgebracht zum Termin. Benötigt hätte ihn der 30-jährige Mexikaner nicht, parliert in fließendem Englisch und hat bereits die ersten Brocken Deutsch parat. "Bis zum nächsten Interview bin ich so weit. Wenn ich dann deutsch kann, will ich französisch oder italienisch lernen. Du musst immer dazulernen im Leben, immer weiter wachsen."


