| Veh: Das System greift |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Die Wetten liefen klar gegen den Trainer. Armin Veh hatte einen schweren Stand. Doch inzwischen schätzen sie die Arbeit beim VfB Stuttgart.
Die NeuenFünf von sechs Neuen im Sommer haben eingeschlagen (Antonio da Silva, Roberto Hilbert, Ricardo Osorio, Pavel Pardo und Arthur Boka), nur Alexander Farnerud hatte wegen ständiger Knieprobleme selten die Chance, sein Können zu zeigen. Auch vom eigenen Nachwuchs haben mit Serdar Tasci und Sami Khedira zwei von sechs Aufrückern ihre Tauglichkeit bewiesen. Eine tolle Bilanz. Wintereinkäufe soll es nur bei Abgängen geben. Gewinner und Verlierer Gewinner gibt es viele: die starken Neuen, dazu Mario Gomez (acht Treffer), Thomas Hitzlsperger, der sich einen Stammplatz ergatterte, Matthieu Delpierre, der sich auf hohem Niveau stabilisierte, selbst Cacau, der schon abgeschrieben schien, dribbelte und schoss sich zu einem Stammplatz (fünf Tore). Die Verlierer sind namhaft: Markus Babbel und Jon Dahl Tomasson. Ludovic Magnin hatte zuletzt wieder Einsätze, nachdem er seinen Platz an Spaßfußballer Boka verloren hatte. Silvio Meißner wechselte auf Leihbasis nach Kaiserslautern, beim VfB hätte er nur schwerlich Spielpraxis erhalten. Stärken und Schwächen Nach dem Fehlstart gegen Nürnberg (0:3) lief es wie am Schnürchen. In den letzten fünf Spielen vor der Winterpause gelangen allerdings nur noch drei Tore, da deutete sich eine Schwäche an, die schon ausgemerzt schien. Stark war die Umsetzung des taktischen Konzepts. Das 4-4-2 mit Mittelfeldraute beherrscht das Team aus dem Eff-eff, nun wurde im Winter zusätzlich ein System mit zwei Sechsern einstudiert, um variabler reagieren zu können. Auch das kann eine Stärke werden. 13 Gegentore in den ersten sechs Spielen dürfen in der Rückrunde nicht wieder passieren. Körperlich ist das Team fit, mental schien es den Erwartungen nicht immer gewachsen (wie bei den 0:0-Spielen in Mainz und Cottbus). Trainer und Umfeld Armin Veh hat sich durchgesetzt. Belohnung: ein Anschlussvertrag (auf eigenen Wunsch nur ein Jahr). Weil seine Handschrift zu erkennen war, sind die kritischen Stimmen im Umfeld verstummt. Horst Heldt, der Teammanager, schwang sich zum kongenialen Partner auf, der sämtliche Medienarbeit auf sich zog und damit auch die Kontrolle gewann. Unbedachte Äußerungen, die im ersten Halbjahr 2006 für Unruhe gesorgt hatten, gab es nicht mehr. Auf der Nase lässt man sich beim VfB auch nicht mehr herumtanzen, was im Fall Hildebrand gezeigt wurde. Der Torhüter ließ die Entscheidungsfrist zur Vertragsverlängerung verstreichen und Heldt erklärte den Fall für erledigt, sucht in aller Ruhe einen Nachfolger. Die Zuschauerzahlen stiegen im Schnitt auf 43750 (ca. 36000 in der Vorsaison). Fazit und Prognose Um in die Phalanx der ersten Drei einzubrechen, erscheint das junge Team nicht gefestigt genug. Rückschläge werden kommen, doch das Polster (derzeit sieben Zähler) müsste reichen, um den UEFA-Cup zu sichern. |
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Die Wetten liefen klar gegen den Trainer. Armin Veh hatte einen schweren Stand. Doch inzwischen schätzen sie die Arbeit beim VfB Stuttgart.
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