| Streller: Gehen oder bleiben? |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Um Mario Gomez herrscht ein Riesenhype. "Hier stapeln sich die Anfragen", stöhnt Tobias Herwerth von der Presseabteilung des VfB. Jeder will Gomez. Um ihn nicht von seinen Zielen abzulenken, hat Armin Veh schon interveniert. Der Trainer will die außersportlichen Aktivitäten begrenzt wissen. Doch der schwäbische Angriff besteht nicht allein aus dem Jung-Nationalspieler. Drei Kollegen, alle 25-jährig, beschäftigt der VfB zur Unterstützung des Deutsch-Spaniers.
Durchaus mit klarer Hierarchie. "Gomez und Cacau sind gesetzt", sagt Veh und trifft damit sogar die Zustimmung der Konkurrenten.Cacau: Sieben Tore (drei Assists) hat der Brasilianer auf seinem Konto. "Vor zwei Jahren hatte ich meine beste Saison mit zwölf Toren. Vielleicht mache ich in dieser Saison weniger, aber ich kann der Mannschaft besser helfen", sagt er. "Einen Riesenschritt" habe er gemacht, attestiert Veh, "Cacau hat jetzt immer den Kopf oben, legt Chancen auf. Er ist viel mannschaftsdienlicher." Die hohe Wertschätzung mündete kürzlich in eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2010. Marco Streller: Er hat als erster Reservist auch schon vier Treffer erzielt. Kam bisher immerhin auf 15 Einsätze, davon aber 12 nur als eingewechselte Kurzzeitkraft. Ärger gibt es deshalb nicht. "Die beiden sind zu Recht gesetzt. Ich nehme die Jokerrolle an", sagt der Schweizer, der "erstmals seit drei Jahren eine komplette Vorbereitung mitgemacht" hat. Verletzungen hatten ihn immer wieder zurückgeworfen. "Nun versuche ich, das Bestmögliche daraus zu machen", so der Stürmer. Und das sind Tore, wie kürzlich das 4:1 gegen Bremen. Sein Vertrag läuft bis 2008. Mit Manager Horst Heldt ist er übereingekommen, dass dieses Thema nun bis zum Sommer zurückgestellt wird. "Nach der Saison werden wir entscheiden, wobei alles möglich ist. Bleiben und gehen", erzählt er. Bleibt er gesund und im Aufwind, steht einer Ausweitung seines Vertrages nichts im Wege. Streller ist seit Januar 2004 beim VfB, unterbrochen von einer halbjährigen Ausleihe zum 1.FC Köln (Rückrunde 2005/06). "Ein schwarzes Kapitel", sagt Streller. Benjamin Lauth: Der Leihspieler vom HSV kam erst 30 Minuten für den VfB zum Einsatz (beim 3:2 gegen Bielefeld) und konnte dabei durchaus gefallen. Sein erstes Tor verhinderte Borges durch Halten, er sah dafür Rot. "Mir gefällt die Mannschaft. Aber ich bin erst zwei Wochen in Stuttgart. Ich will mich auf jeden Fall zeigen." Sollte es für Lauth keinen hierarchischen Aufstieg geben, ist eine Weiterverpflichtung dennoch möglich, der VfB hat eine Kaufoption. "Entscheidend ist, was ich im Training sehe. Da macht er sich gut", sagt Veh. Horst Heldt ergänzt: "Ich bin von Benny überzeugt. Er hat schon gezeigt, dass er es kann." |
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Um Mario Gomez herrscht ein Riesenhype. "Hier stapeln sich die Anfragen", stöhnt Tobias Herwerth von der Presseabteilung des VfB. Jeder will Gomez. Um ihn nicht von seinen Zielen abzulenken, hat Armin Veh schon interveniert. Der Trainer will die außersportlichen Aktivitäten begrenzt wissen. Doch der schwäbische Angriff besteht nicht allein aus dem Jung-Nationalspieler. Drei Kollegen, alle 25-jährig, beschäftigt der VfB zur Unterstützung des Deutsch-Spaniers.
Durchaus mit klarer Hierarchie. "Gomez und Cacau sind gesetzt", sagt Veh und trifft damit sogar die Zustimmung der Konkurrenten.


