| Sami Khedira vor seiner schwierigsten Aufgabe |
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| Beigesteuert von Ralf | |
1980. Das ist keine Jahreszahl, das ist die Anzahl der Minuten, die Pavel Pardo in dieser Saison auf dem Feld stand. Der 30-jährige Mexikaner verrichtete seinen Dienst bisher in allen 22 Spielen von der ersten bis zur letzten Minute. Am Freitag wird er fehlen. Grund: die fünfte Gelbe Karte, die er in Frankfurt gesehen hat.
Pardo ist mit seiner Erfahrung das Herzstück der jungen VfB-Elf. Der 130-malige Nationalspieler trat in beeindruckender Manier in die Fußstapfen des als unersetzlich geltenden Zvonimir Soldo. 2,93 lautet sein kicker-Notenschnitt, für einen "Sechser" ein überragender Wert. Nie hat er eine 4 erhalten, immer lagen seine Zensuren zwischen 2 und 3,5.Wer soll diesen Eckpfeiler und Stabilisator vertreten? Ein schwieriger Fall für Armin Veh. Dem VfB-Trainer bleiben schon einige Alternativen - die beste spielt allerdings dieser Tage in Kaiserslautern: Silvio Meißner ist bis Saisonende in die Pfalz ausgeliehen. Er ist ebenso kein Thema wie der wegen einer Quetschung in der Schienbeinmuskulatur pausierende Fernando Meira. Der Portugiese absolviert zwar seit Montag bereits wieder Lauftraining, doch ein Einsatz käme zu früh. Bleiben Serdar Tasci, Ricardo Osorio und Sami Khedira. Tasci, dem die Rolle trotz seiner erst 19 Jahre zuzutrauen wäre, wird jedoch im Abwehrzentrum benötigt. Und Osorio spielte zuletzt rechts hinten stark. Würde ihn Veh ins Mittelfeld beordern, käme der 19-jährige Andreas Beck mal wieder zum Zug. Es wäre erst sein zweiter Einsatz, nachdem er lange verletzt war undvor drei Wochen in Dortmund beim 1:0-Erfolg ein 14-minütiges Comeback feierte. Somit hätte der Trainer zwei Wackelpositionen. Deshalb wird Veh aller Voraussicht nach den von einer Adduktorenverletzung genesenen Sami Khedira (19) starten lassen - auf einer Position, die dieser schon in der Jugend- und Amateurmannschaft bekleidete. Bei den Profis durfte er bisher halblinks oder halbrechts in der Raute ran. Zentral defensiv im Mittelfeld - auf Sami Khedira wartet die bisher schwierigste Aufgabe seiner jungen Profikarriere. Vorteil bei der Variante mit dem Deutsch-Tunesier ist, dass der eingespielte Abwehrblock, der zuletzt in Frankfurt (4:0) und Dortmund kein Gegentor zuließ, bestehen bleibt. |
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1980. Das ist keine Jahreszahl, das ist die Anzahl der Minuten, die Pavel Pardo in dieser Saison auf dem Feld stand. Der 30-jährige Mexikaner verrichtete seinen Dienst bisher in allen 22 Spielen von der ersten bis zur letzten Minute. Am Freitag wird er fehlen. Grund: die fünfte Gelbe Karte, die er in Frankfurt gesehen hat.
Pardo ist mit seiner Erfahrung das Herzstück der jungen VfB-Elf. Der 130-malige Nationalspieler trat in beeindruckender Manier in die Fußstapfen des als unersetzlich geltenden Zvonimir Soldo. 2,93 lautet sein kicker-Notenschnitt, für einen "Sechser" ein überragender Wert. Nie hat er eine 4 erhalten, immer lagen seine Zensuren zwischen 2 und 3,5.


