| Gledson und Bastürk zum VfB ????? |
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Der VfB Stuttgart ist offenbar bei der Suche nach einem Verteidiger in Rostock fündig geworden STUTTGART. Der VfB Stuttgart hat die Fühler nach dem Verteidiger Gledson vom FC Hansa Rostock ausgestreckt. Dies verlautet aus dem Umfeld des Zweitligisten. Unterdessen stößt der VfB bei einer Verpflichtung von Yildiray Bastürk auf unerwartete Hindernisse. Horst Heldt mag sich nicht mehr zu möglichen Spekulationen um Neuzugänge äußern. Erstens verunsichern derlei Neuigkeiten das kickende Personal, zweitens werden die auserkorenen Kicker nicht billiger, wenn sie bereits vor dem Vertragsabschluss in der Zeitung stehen. Also sagt der Teammanager des VfB Stuttgart nur "kein Kommentar", wenn man ihn auf Gledson anspricht. Zu bedeuten hat dies allerdings nicht viel, denn wie die StZ aus dem Umfeld von Hansa Rostock erfuhr, ist der VfB sehr wohl an einer Verpflichtung des 27-jährigen Innenverteidigers interessiert. Die Gespräche seien weit fortgeschritten, zumal der Brasilianer exakt das Anforderungsprofil erfüllt. Der VfB sucht nämlich einen Ergänzungsspieler auf der Position des Innenverteidigers für die neue Spielzeit. Es sollte ein Akteur sein, der sich klaglos hinter die gesetzten Delpierre und Meira sowie den jungen Tasci eingliedert, aber dennoch zuverlässig seinen Dienst erfüllt, wenn er gebraucht wird. Gledson hat sich in der zweiten Liga einen Namen gemacht, aber in Rostock, Ahlen, Osnabrück und bei Fortuna Köln nur Klubs aus der zweite Reihe vorzuweisen, was ihn nicht eben viel fordern lässt. Weil sich bei den VfB-Amateuren derzeit keine weiteren Nachwuchskräfte aufdrängen, würde er nach dem Abgang von Markus Babbel den Ersatz darstellen. Einer wie Gledson wird gebraucht, spielt der VfB doch in der nächsten Saison mit ziemlicher Sicherheit international, was noch mehr Partien bedeutet. Unterdessen stößt der VfB bei der ins Auge gefassten Verpflichtung von Yildiray Bastürk auf ein unerwartetes Hindernis. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zurzeit gegen den Mittelfeldregisseur, seinen Berater Reza Fazeli und zwei Verantwortliche des VfL Bochum (den Aufsichtsratschef Altegoer und den Finanzvorstand Schwenken). Der Tatverdacht lautet Steuerhinterziehung. Dabei geht es um 500 000 Mark, die Bastürk und Fazeli im Jahr 2000 für die Vertragsverlängerung beim VfL kassiert haben sollen. Dabei soll es sich um Schwarzgeld gehandelt haben. Um die Zahlung zu verschleiern, hat Fazeli dem Klub angeblich eine Scheinrechnung über eine Scheinfirma in Dubai ausgestellt. Gegenüber der StZ bestätigt der leitende Bochumer Oberstaatsanwalt Bernd Bienioßek das laufende Verfahren, das seiner Einschätzung nach bis weit in die nächste Saison hinein dauern könne. Die Behörde sei auf den Vorgang im Zuge der Ermittlungen gegen den Bochumer Exmanager Klaus Hilpert gestoßen, der im Mai 2006 wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von 60 000 Euro verurteilt wurde, sagt Bienioßek. Während Fazeli zu den Vorwürfen schweigt, sagt der Oberstaatsanwalt: "Es ist geplant, den Spielerberater anzuklagen." In diesem Zusammenhang könnte Bastürk ein Prozess drohen. |
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Der VfB Stuttgart ist offenbar bei der Suche nach einem Verteidiger in Rostock fündig geworden 


