| Lauth ganz leise: HSV-Leihgabe beim VfB unter Zeitdruck |
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| Beigesteuert von Thorsten | |
Zurück in die Zukunft? Bei dem Ausflug an seine frühere Wirkungsstätte will Benjamin Lauth einen weiteren Schritt nach vorne machen. Die Leihgabe des Hamburger SV tritt mit dem VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga an diesem Samstag in der Hansestadt an. Lauth kämpft um seinen ersten Einsatz bei den Schwaben von Anfang an. «Ich hoffe, dass meine Chance demnächst kommt», sagt der fünfmalige Nationalspieler. Denn nur noch sieben Spieltage hat er Zeit, den VfB davon zu überzeugen, dass es richtig wäre, ihn weiter zu beschäftigen.Auf seiner Homepage vertreibt der Angreifer immer noch T-Shirts mit einem aufgedruckten Lautsprecher. Doch Lauth ist längst ganz leise geworden. Beim HSV konnte er sich nach einer Serie von Verletzungen nicht mehr durchsetzen. Lediglich 113 Minuten durfte er seit seinem Wechsel in der Winterpause bei den Stuttgartern spielen. VfB-Torjäger Mario Gomez ist zwar verletzt, doch der frühere Profi von 1860 München musste sich auch hinter Cacau und Marco Streller anstellen. «Er hat sich mit seinem Tor gegen Aachen empfohlen», sagt Armin Veh aber immerhin zu Lauths Chancen auf einen längeren Auftritt in Hamburg und lobt ihn als «guten Konterstürmer». Doch der VfB-Coach hat zuletzt auch stets betont, dass er den Schweizer Streller als Gomez-Stellvertreter sieht - weil sich Cacau und Lauth in ihrer Spielweise zu sehr ähneln. «Jeder kann mit jedem zusammenspielen», sagt hingegen Lauth. Bis Ende Mai kann der VfB die Kaufoption für 1,2 Millionen Euro ziehen. Ansonsten muss Lauth erstmal zurück zum HSV, wo er bis 30. Juni 2008 unter Vertrag steht. Dort will den einstigen Teenieschwarm aber kaum noch jemand. Zwar ist Trainer Thomas Doll, der nach vielen Enttäuschungen keine Geduld mehr hatte mit dem schlurfigen Lauth, längst nicht mehr da. Doch auch Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer macht keinen Hehl daraus, dass er ihn nicht zurückhaben will, auch wenn es derzeit keine öffentlichen Äußerungen dazu gibt. «Ich weiß nicht, wie es weitergeht. In meiner Situation helfen natürlich Tore», sagt Lauth. «Auch fürs Selbstbewusstsein ist es wichtig, mal wieder getroffen zu haben. Im Moment fühle ich mich sehr gut hier.» Im Zentrum von Stuttgart hat er ein möbliertes Appartement bezogen. «Das ist wirklich sehr praktisch, weil eigentlich schon alles in der Wohnung vorhanden ist: Staubsauger, Geschirr, Waschmaschine - alles, was man so braucht.» Nur eine Torgarantie ist im Mietvertrag nicht festgeschrieben. Die braucht der Blondschopf aber, wenn er sein Ziel erreichen will: «Ich möchte wieder dahin kommen, wo ich mal war.» |
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Zurück in die Zukunft? Bei dem Ausflug an seine frühere Wirkungsstätte will Benjamin Lauth einen weiteren Schritt nach vorne machen. Die Leihgabe des Hamburger SV tritt mit dem VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga an diesem Samstag in der Hansestadt an. Lauth kämpft um seinen ersten Einsatz bei den Schwaben von Anfang an. «Ich hoffe, dass meine Chance demnächst kommt», sagt der fünfmalige Nationalspieler. Denn nur noch sieben Spieltage hat er Zeit, den VfB davon zu überzeugen, dass es richtig wäre, ihn weiter zu beschäftigen.


