| Champions League: Reicht Platz drei nicht? |
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| Beigesteuert von Thorsten | |
Im ungünstigsten Fall würde dem VfB Stuttgart Platz drei nicht als Einstieg in die Champions League reichen. Dabei könnte der FC Bayern München als möglicher Champions-League-Sieger zum Spielverderber werden - selbst wenn er auch am Saisonende nur den vierten Tabellenplatz belegen sollte. Das Reglement der Europäischen Fußball-Union (Uefa) für die Teilnahme an der Champions League ist eindeutig. In Artikel 1 heißt es: "Der Titelhalter der Champions League ist für die Gruppenphase automatisch qualifiziert, auch wenn er sich über seine Platzierung in der nationalen Meisterschaft nicht für diesen Wettbewerb qualifiziert hat." Allerdings erhöht sich dadurch nicht das nationale Startplatz-Kontingent. Für Deutschland dürften auch bei einem Bayern-Erfolg nur drei Clubs starten. Konsequenz: Würde der FC Bayern in der Bundesliga Platz vier belegen und sich damit nur für den Uefa-Cup qualifizieren, aber gleichzeitig die Champions League gewinnen, dürfte der Tabellendritte (derzeit der VfB Stuttgart) nicht an der Qualifikation zur Champions League teilnehmen. In diesem Fall müsste sich der VfB mit einem Startplatz im Uefa-Cup begnügen, und der Zweitplatzierte müsste in die Qualifikation. Diese Regelung wurde nach dem Champions-League-Sieg des FC Liverpool im Jahr 2005 eingeführt. Der Traditionsclub war in der englischen Premier League nicht unter den besten vier gelandet und hätte nach der alten Regelung in der folgenden Saison nicht in der Königsklasse antreten dürfen. |
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Im ungünstigsten Fall würde dem VfB Stuttgart Platz drei nicht als Einstieg in die Champions League reichen. Dabei könnte der FC Bayern München als möglicher Champions-League-Sieger zum Spielverderber werden - selbst wenn er auch am Saisonende nur den vierten Tabellenplatz belegen sollte. 


