| Ermittlungen gegen Boka |
|
|
|
| Beigesteuert von Ralf | |
Die Macht der Bilder. Jetzt hat sie auch Arthur Boka überführt. Seine Rote Karte nach der rüden Attacke gegen Steven Cherundolo hatte ihm das vorzeitige Duschen beschert. Sie wird ihm aller Voraussicht nach auch eine längere Pause gönnen - im schlechtesten Fall sogar bis zum Saisonende.
Denn der Ivorer leistete sich obendrein eine Tätlichkeit. Ein Griff in den Unterleib von Arnold Bruggink. Von Schiedsrichter Marc Seemann "nicht gesehen. Der Hannoveraner stand vor mir". Ein Sonderbericht folgt automatisch. So wie die Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses.Anfangs dementierte der Stuttgarter seinen "Fehlgriff". "Da war nichts", so Boka direkt nach dem Spiel. Um anfangs den Anschein von Unschuld zu erwecken - und um später von den TV-Bildern deutlich widerlegt zu werden. Auf Nachfrage am Sonntag, wollte der Nationalspieler aus der Elfenbeinküste "keinen Kommentar" mehr abgeben. Laut DFB-Rechtsverfahrensordnung droht allein für sein "rohes Spiel" eine Regelsperre von drei Spielen. Bei leichten Fällen sind auch zwei Spiele drin. Aber für die Tätlichkeit wird sicher noch ein "Nachschlag" fällig. Und in der Bundesliga stehen nur noch fünf Spieltage an. "Es war blöd in so einer Situation im Mittelfeld überhaupt so hinzugehen", sagt Armin Veh, der allerdings für das Foul "eher gelb" erwartet hätte. Es wäre Bokas fünfte Gelbe Karte gewesen, ein Spiel Sperre inklusive. Gomez will in spätestens drei Wochen spielen Derweil hofft Stuttgarts Goalgetter Mario Gomez nach seiner Knieverletzung auf sein baldiges Comeback im Bundesliga-Endspurt. In zwei, spätestens drei Wochen will der Nationalspieler wieder für die Schwaben auf Torejagd gehen. Die Verantwortlichen des VfB indes wollen keinen fixen Termin für die Rückkehr des bisher 13-mal erfolgreichen Stürmers nennen. "Wir gehen davon aus, dass wir ihn in dieser Saison nochmal auf dem Platz sehen", so Teammanager Horst Heldt. Gomez hatte am 10. März beim 0:0 gegen den VfL Wolfsburg einen Innenbandabriss im linken Knie und einen Mittelhandbruch erlitten. Der Knochenbruch war Folge eines Wutanfalls des Deutsch-Spaniers: Gomez hatte gegen den Medizinkoffer geschlagen, als er von der Innenband-Diagnose erfuhr. |
| < zurück | weiter > |
|---|

Die Macht der Bilder. Jetzt hat sie auch Arthur Boka überführt. Seine Rote Karte nach der rüden Attacke gegen Steven Cherundolo hatte ihm das vorzeitige Duschen beschert. Sie wird ihm aller Voraussicht nach auch eine längere Pause gönnen - im schlechtesten Fall sogar bis zum Saisonende.
Denn der Ivorer leistete sich obendrein eine Tätlichkeit. Ein Griff in den Unterleib von Arnold Bruggink. Von Schiedsrichter Marc Seemann "nicht gesehen. Der Hannoveraner stand vor mir". Ein Sonderbericht folgt automatisch. So wie die Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses.


