| VEHnomenal |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Ein Gläschen Wasser hatte er im Spaß angekündigt. Zur Feier des Tages. Doch am Ende zeigte sich der Trainer sogar mehr als großzügig. Auf der Rückreise nach Stuttgart genehmigte Armin Veh (46) seiner Reisegesellschaft einen Zwischenstopp. Nicht an der Tankstelle zum Bier fassen. Sondern bei McDonalds. Milkshake statt Wasser.
Sekt statt Selters soll erst in der nächsten Woche fließen. Wenn der VfB gegen Cottbus die Saison mit dem Meistertitel krönt. Eine Spielzeit, in der die Stuttgarter erst Sympathien, dann Punkte und demnächst wahrscheinlich Meisterschaft und möglicherweise DFB-Pokal gewonnen haben. Das Double, das erstmals in der Klubgeschichte möglich ist. Der VfB 06/07 - Vehnomenal. In Anlehnung an den Trainer, mit dessen Namen zu Beginn seiner Amtszeit weit weniger schmeichelhaft umgegangen wurde. "Oh,Veh VfB" war da noch das Geringste. Heute ist er Armin "Zauber-"Veh. Hauptverantwortlicher für den Erfolg. Gemeinsam mit Manager Horst Heldt (37), der den Coach im Sommer 2006 auch gegen Widerstände im Präsidium durchgedrückt hatte. Gemeinsam mit einer völlig neu, aber ideal zusammengesetzten Mannschaft. Die Schlüsselpositionen sind mit Hildebrand im Tor, Fernando Meira als Abwehrchef, Pardo als Organisator im zentralen Mittelfeld und Gomez im Sturm ideal besetzt. Alle weiteren wie zum Beispiel Delpierre, Hitzlsperger, Hilbert und Cacau erfüllen ihre Aufgaben perfekt. Talente wie Khedira oder Tasci können das Niveau halten, fallen nicht ab. Ebenso die zweite Reihe, die mit Spielern wie da Silva Druck auf die Etablierten ausübt. "Wir sind wie eine große Familie", sagt Kapitän Meira (28). Schnelles Kurzpassspiel und hohe Spielintelligenz, konstant auf hohem Niveau zeichnen die Aktionen aus. Ob 4-4-2, 4-3-3 oder 4-1-4-1 - Stuttgart schaltet problemlos um, weiß auf fast jede Spielsituation eine Antwort. Auch Rückstände wie in Bochum werfen die Mannschaft nicht um. "Sie steckt nie zurück, gibt nie auf und rennt nicht kopflos an", sagt Veh über sein Team. "Wir sind noch nicht Meister", betont der Trainer jedoch und versucht überschäumende Euphorie und etwaigen Leichtsinn zu bremsen. Mit dem Wissen, dass die Schalker einen Meister VfB nach Möglichkeit doch noch verhindern wollen. Kapitän Marcelo Bordon beschwor in der Kabine des Dortmunder Stadions alle Kollegen, nicht aufzugeben. "Man kann auch in der letzten Sekunde des letzten Spieltags Meister werden. Bayern hat das 2001 den Schalkern vorgemacht. Wir glauben noch an unsere Chance und werden bis zur letzten Sekunde kämpfen." Die aktuelle Form und die Statistik sprechen aber für den VfB. In 43 Jahren Bundesliga verspielte der Tabellenführer nur fünfmal am letzten Spieltag den Titel. Und das nie vor eigenem Publikum. 2000 patzte Leverkusen (Meister wurde der FC Bayern), 1995 Bremen (BVB), 1986 Bremen (FC Bayern), 1971 der FC Bayern (Gladbach). 1992 hatte Frankfurt das Nachsehen - und der Nutznießer war Stuttgart. Mit Guido Buchwald, der am nächsten Samstag die Original-Meisterschale an seine Nachfolger überreichen soll. (Quelle kicker) |
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Ein Gläschen Wasser hatte er im Spaß angekündigt. Zur Feier des Tages. Doch am Ende zeigte sich der Trainer sogar mehr als großzügig. Auf der Rückreise nach Stuttgart genehmigte Armin Veh (46) seiner Reisegesellschaft einen Zwischenstopp. Nicht an der Tankstelle zum Bier fassen. Sondern bei McDonalds. Milkshake statt Wasser.



