| " . . . umso schlimmer wird es" |
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"So leid es mir tut: Wir müssen uns auf die Bundesliga konzentrieren und können nicht mehr vom Weiterkommen träumen", bilanziert Trainer Armin Veh. Nach der insgesamt noch schmeichelhaften 0:2-Niederlage gegen das bis dato schwächelnde Olympique Lyon hat der VfB Stuttgart das Kapitel Champions League schon zur Halbzeit der Gruppenphase realistischerweise selbst abgehakt.
Der deutsche Meister taumelt. Und muss auf der Hut sein, nicht zu fallen! Nach drei Niederlagen in den drei Gruppenspielen der Champions League und Tablellenplatz 14 in der Bundesliga droht den Schwaben der sportliche Offenbarungseid. "Wir sind derzeit nicht dazu in der Lage, mit den Besten mitzuhalten", räumte der nach dem nächsten schweren Tiefschlag sichtlich gezeichnete Trainer Armin Veh ein. Nun gilt es zuvorderst aber, in der Bundesliga Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, das muss ja gar nicht "gegen die Besten" sein. "Keiner hat gewusst, dass es so schlimm kommt"Der Misserfolg kratzt den Spielern am Nervenkostüm. Der VfB muss darauf achten, kein Fall für die Couch zu werden. Es gibt Spieler, die "psychische Probleme" haben, hatte Mario Gomez schon im Vorfeld zugegeben. Der seit Wochen ebenfalls in einem Formtief steckende Nationalstürmer verließ wie die meisten seiner Kollegen wortlos und entnervt den Ort der Demontage. Selbst gegen den zuvor tor- und punktlosen französischen Serienmeister reichte es nicht zum erhofften Befreiungsschlag. Statt wenigstens ein Schrittchen aus der Krise zu tun, stürzten die Stuttgarter noch tiefer in den Schlamassel. "Es hat keiner gewusst, dass es so schlimm kommt", sagte Routinier Silvio Meißner. Torhüter Raphael Schäfer verhinderte Schlimmeres für den nur 20 Minuten lang mithaltenden Meister, der sonst leicht ein halbes Dutzend Gegentreffer hätte kassieren können. Gomez & Co. vermochten es dagegen nicht, sich eine einzige ernsthafte Chance herauszuspielen. "Die Mannschaft ist in einer Verfassung, in der sie nach einem Tor zusammenfällt", lautete das schonungslose Urteil von Sportdirektor Horst Heldt. Veh brachte es auf den Punkt: "Wir sind momentan nicht in der Lage, dagegenzuhalten." "Wir sind im Abstiegskampf"In dieser teilweise schon bemitleidenswerten Verfassung droht dem gegenüber dem 1:4-Debakel von Hamburg wenigstens in Ansätzen leicht verbesserten VfB gegen Bayer Leverkusen der nächste Rückschlag, zumal am Samstag die beiden Rot gesperrten Schlüsselspieler Pavel Pardo und Fernando Meira fehlen. "Wir sind im Abstiegskampf. Je länger das dauert, umso schlimmer wird es", sagte der ebenfalls blass gebliebene Yildiray Bastürk. "Ich habe das 2003 mit Leverkusen erlebt, als wir uns erst am letzten Spieltag gerettet haben, auch wenn es jetzt bei uns noch nicht so dramatisch ist." VfB-Kapitän Meira verspricht: "Wir werden kämpfen, um aus dieser Krise zu kommen. Nur wir Spieler können diese Situation drehen." Schäfer sieht das auch so, dass weder Trainer noch Management, sondern primär die Profis Schuld an der prekären Lage sind: "Wir haben uns das alles selbst eingebrockt. Jetzt müssen wir das auch auslöffeln." "In den nächsten Spielen wollen wir uns nicht abschlachten lassen, sondern versuchen, uns ordentlich zu präsentieren", gibt Sportdiektor Heldt als Anforderung für das Restprogramm in der Champions League aus. |
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"So leid es mir tut: Wir müssen uns auf die Bundesliga konzentrieren und können nicht mehr vom Weiterkommen träumen", bilanziert Trainer Armin Veh. Nach der insgesamt noch schmeichelhaften 0:2-Niederlage gegen das bis dato schwächelnde Olympique Lyon hat der VfB Stuttgart das Kapitel Champions League schon zur Halbzeit der Gruppenphase realistischerweise selbst abgehakt.



