| Schäfer tritt aus dem Schatten |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Am 26. Mai stemmte Raphael Schäfer den DFB-Pokal in den Berliner Nachthimmel, nachdem er im letzten Spiel mit dem 1. FC Nürnberg gegen seinen neuen Arbeitgeber 3:2 nach Verlängerung gewonnen hatte. Beim VfB Stuttgart benötigte der beim Club zum Führungsspieler gereifte Torwart aber eine lange Anlaufzeit, um aus dem Schatten von Vorgänger Timo Hildebrand zu treten. Für über zwei Millionen Euro hatte Stuttgart den Kapitän des 1. FCN von den Franken losgeeist, um die Lücke, die mit dem Weggang von Timo Hildebrand zum FC Valencia entstanden war, adäquat zu schließen. Schäfer konnte an die gewohnten Leistungen in Nürnberg zunächst aber nicht anknüpfen, benötigte eine Eingewöhnungszeit bei den Schwaben und durchlebte etliche Tiefen. "Am Anfang war es sicher nicht leicht für ihn, nach Timo Hildebrand hier Torwart zu sein. Damit hatte er zu kämpfen", erklärte VfB-Trainer Armin Veh rückblickend auf einige Patzer des 28-Jährigen. Veh setzte seinen Keeper stark unter Druck ("Er muss sich gewaltig steigern. Das weiß er. Er hat bisher nicht die Leistung gebracht, die wir von ihm aus Nürnberg kennen. Dazu gehört es, auch einmal ein Spiel zu gewinnen.") und der Schlussmann legte in den letzten Spielen eine Schippe drauf. "Raphael war schon in der Champions League gegen Lyon stark und beim 1:0 gegen Bayer Leverkusen war er der Fels in der Brandung. Er hat uns den Sieg festgehalten", fand Veh lobende Worte nach zwei starken Auftritten von Schäfer. Der scheint in Stuttgart nun angekommen zu sein. Am Mittwoch gegen das auswärts noch sieglose Zweitliga-Schlusslicht SC Paderborn kann Schäfer nicht nur weiter seine Leistung stabilisieren, sondern auch dazu beitragen, dass der VfB einen Schritt Richtung Berlin macht. Der DFB-Pokal wartet, vielleicht reckt ihn der Torwart am 19. April 2008 erneut in die Höhe - mit dem VfB. |
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Am 26. Mai stemmte Raphael Schäfer den DFB-Pokal in den Berliner Nachthimmel, nachdem er im letzten Spiel mit dem 1. FC Nürnberg gegen seinen neuen Arbeitgeber 3:2 nach Verlängerung gewonnen hatte. Beim VfB Stuttgart benötigte der beim Club zum Führungsspieler gereifte Torwart aber eine lange Anlaufzeit, um aus dem Schatten von Vorgänger Timo Hildebrand zu treten. 


