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Thursday, 09 February 2012
 
 
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Beigesteuert von Ralf   
ImageEs ging laut zu am Sonntagmorgen. Lockeres, aber lebhaftes Training auf dem VfB-Gelände. In Nürnberg hatte sich kein weiterer Spieler verletzt. Die Mexikaner Pavel Pardo und Ricardo Osorio, denen Armin Veh zum Zwecke der Regeneration von Freitag bis Sonntag drei freie Tage verordnet hatte, stoßen heute, Montag, wieder zum Kader. Eine Maßnahme, die der Trainer nach dem Spiel gegen die Bayern am kommenden Samstag wiederholen wird.
Dann sollen Osorio und Pardo sechs Tage am Stück freimachen. Weil sie zwei Jahre kaum Urlaub hatten, wirkten sie zuletzt überspielt.

Ungewöhnliche Maßnahmen, die Veh nur deshalb durchführen kann, weil sich die Personalsituation entspannt. In Nürnberg fehlte in Roberto Hilbert neben Arthur Boka und Antonio da Silva nur ein Stammspieler wegen Verletzung. Der Meister lebt wieder, auch wenn der Trainer zu Recht festhält: "Wir haben zwar dreimal gewonnen, aber nicht mit unserer eigentlichen Stärke, dem Fußballspielen."

Zwei 1:0-Siege gegen Leverkusen und in Nürnberg, ein 3:2 nach Verlängerung gegen Paderborn - keine glanzvollen Ruhmestaten. Trotzdem wirken die Erfolge wie Anti-Depressiva. Die Stimmung ist deutlich aufgehellt.

Rückkehrer wie Matthieu Delpierre (Veh: "Er ist nicht zu ersetzen"), Thomas Hitzlsperger und Yildiray Bastürk (Veh: "Die Beiden haben im Dienst der Mannschaft gefightet") stabilisieren das Spiel des Meisters. Seit der Leverkusen-Partie steht wieder eine Mannschaft auf dem Feld, die sich gegenseitig hilft. Verlorene Zweikämpfe von Mitspielern werden ausgebügelt, die kollegiale Anfeuerung ist seit dem Donnerwetter mit verbundener Drohung von Sportdirektor Horst Heldt ("Beim nächsten Mal gibts Konsequenzen", kicker vom 24. Oktober) und Aufforderung zu einem positiven Miteinander deutlich verbessert.

... und vorne ist ein Mario Gomez da

"Step by step", erlebt Andreas Beck seinen VfB aus der Krise treten. Kapitän Fernando Meira sieht sein Team "noch entfernt von der besten Leistung". Aber zu null spielen und fighten, das klappe schon wieder. Und wenn hinten kein Gegentor fällt, ist vorne wieder ein Mario Gomez da. Entscheidend gegen Paderborn und in Nürnberg. "Das ist die Aufgabe eines Stürmers", sagt er kalt. Weil er die erledigt hat, war die Stimmung am Sonntag auch prächtig.

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