| Schäfer: Selbstbewusstsein dank Lyon |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Armin Veh hat Recht behalten. Wochenlang wiederholte sich der Stuttgarter Trainer gebetsmühlenartig. Tenor der Ausführungen: viele Ausfälle; kommen sie zurück, sind sie nicht fit; momentan ist zu wenig Qualität auf dem Platz. Noch immer ist der VfB ein Stück von jener spielerischen Leistung entfernt, mit der er sich in der vergangenen Spielzeit in die Herzen seiner Fans und als Meister in die Geschichtsbücher des Fußballs gespielt hat.
Aber gegen den FC Bayern war das in den ersten 45 Minuten Gebotene schon nahe dran. Nun steht die dritte Länderspielpause der Vorrunde an. Zweimal ging der VfB mit einer Niederlage in die unfreiwillige Freizeit. Zunächst mit einem 0:1 in Karlsruhe, dann mit einem 0:2 gegen Hannover. Da lagen jeweils zwei Wochen vor den Schwaben, in der die Stimmung so kühl war wie die derzeitigen Temperaturen. "Jetzt haben sie mal genügend Zeit, den Erfolg zu genießen", sagt Sportdirektor Horst Heldt und dreht damit den Spieß um. "Wir bringen nun viel mehr Qualität auf dem Platz. Das war auch schon in Lyon zu sehen", konstatierte Armin Veh nach dem Sieg über die Bayern und fügte noch an: "Wir zeigen jetzt auch wieder die Passfolgen, die wir von unserer Mannschaft kennen." Für Torwart Raphael Schäfer, der erneut stark hielt, dann allerdings das Gegentor mit einem missglückten Abschlag einleitete, war übrigens das Spiel in Lyon ein Grundstein des Sieges: "Das gute Spiel dort hat dem Selbstbewusstsein durchaus geholfen." In die Passfolgen integriert ist inzwischen auch Yildiray Bastürk, der am Samstag auf eigenen Wunsch bereits zur Halbzeit den Platz verließ. Grund: ein Schlag auf den Oberschenkel. "Ich habe mit der Nationalmannschaft zwei wichtige Spiele", begründete Bastürk diese Vorsichtsmaßnahme. Ein Weitermachen hätte immerhin die große Gefahr geborgen, dass er sowieso rausgemusst hätte und dann beim "Qualifikations-Endspiel" in Norwegen am Samstag fehlt. Gewinnt die Türkei dort, könnte sie sich vier Tage später in Istanbul gegen Bosnien-Herzegowina direkt für die EM qualifizieren. Nach dem gestrigen Lockerungs-Training gab Veh seinem Team drei Tage frei. Die nächste Einheit steht erst wieder am Donnerstag auf dem Programm. Den beiden Mexikanern Pavel Pardo und Ricardo Osorio gönnt der Trainer sogar eine Pause bis einschließlich Samstag. |
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Armin Veh hat Recht behalten. Wochenlang wiederholte sich der Stuttgarter Trainer gebetsmühlenartig. Tenor der Ausführungen: viele Ausfälle; kommen sie zurück, sind sie nicht fit; momentan ist zu wenig Qualität auf dem Platz. Noch immer ist der VfB ein Stück von jener spielerischen Leistung entfernt, mit der er sich in der vergangenen Spielzeit in die Herzen seiner Fans und als Meister in die Geschichtsbücher des Fußballs gespielt hat.



