| Das Verletzungspech des VfB |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Der Blick über die Terrasse des Park Hyatt-Hotels auf den Fluß Creek entspannt Armin Veh in der Mittagspause zwischen den Trainingseinheiten. Doch schon eine Frage genügt, und die Miene des Meistertrainers passt sich dem Wetter in Dubai an. Wolken sind aufgezogen. Veh hat Personalsorgen. Schon wieder. "Im Prinzip setzt es sich hier so fort, wie es schon die ganze Saison ist. Vielleicht soll es in dieser Saison so sein."Holprig sei wegen diverser Verletzungssorgen die Hinserie verlaufen. Jetzt muss Veh ins Kalkül ziehen, dass die komplette Saison zur Holperpartie wird. "Natürlich ist es unser Anspruch, noch unter die ersten fünf zu kommen, das ist normalerweise auch zu schaffen." Vehs Betonung liegt auf "normalerweise". Das soll heißen: was ist schon normal? Cacau wurde an der Schulter operiert und fällt noch Monate aus, Linksverteidiger Ludovic Magnin (Bänderriss) ist angeschlagen, seine Alternative, Arthur Boka, weilt beim Afrika-Cup. Rechts fehlt zum Start Ricardo Osorio ebenso wie Pavel Pardo zentral, hinzu kommt eine Zerrung bei Mathieu Delpierre, die der Innenverteidiger in Dubai erlitten hat "Unter diesen Voraussetzungen etwas einzustudieren, ist schwierig", sagt Veh und gesteht: "Es läuft nicht nach Plan." Gomez trainiert mit TeamDas Sorgenkind Mario Gomez ist keins mehr. Nach seiner Rippenfellentzündung trainierte der Nationalstürmer am Donnerstag nach wochenlanger Abstinenz wieder mit der Mannschaft. "Es war ein schönes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen und mit den Kollegen gegen den Ball zu treten. Zweikämpfe absolviere ich jedoch noch nicht", sagte Gomez der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der 22-jährige Gomez hatte sich das Spiel zum Rückrundenauftakt auf Schalke zum Ziel gesetzt. "Ein richtungsweisendes Spiel gleich zum Start", weiß Veh. "Wir sollten da punkten, trotz unserer Ausfälle. Wenn wir da verlieren, wären wir schon sieben Punkte hinter Schalke zurück." Zoff zwischen Heldt und HoeneßUnd die nächste Holperphase programmiert? Wieder personelle Sorgen beim Meister. Und nun auch noch Unruhe von außen. Bayerns Manager Uli Hoeneß hatte VfB-Sportdirektor Horst Heldt wegen dessen öffentlicher Interessensbekundung an Bayern-Star Lukas Podolski angegriffen. Heldt wiederum konterte, dass bis jetzt noch gar kein direkter Kontakt stattgefunden habe. Auch die Münchner hätten vor einigen Wochen offen Interesse an Armin Veh bekundet. Felix Magath hatten sie 2004 immerhin aus einem laufenden Vertrag in Stuttgart geholt. Die einstige Wertschätzung, die Heldt bei Hoeneß genoss, scheint ins Gegenteil verkehrt. Ein zusätzlicher Unruheherd oder nur ein Nebenkriegsschauplatz? Gomez fordert ungeachtet der Sorgen die Qualifikation für das internationale Geschäft. "Der UEFA-Cup", sagt er, "muss für den VfB das Minimalziel sein." Wie es erreicht werden kann, weiß er auch: "Durch Konstanz. Wir müssen einfach viel konstanter werden als in der Hinserie." Verbale Mutmacher des Hoffnungsträgers, die das Kernproblem nicht lösen können: Konstant ist beim VfB in dieser Spielzeit nur die Verletzungsmisere. |
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Der Blick über die Terrasse des Park Hyatt-Hotels auf den Fluß Creek entspannt Armin Veh in der Mittagspause zwischen den Trainingseinheiten. Doch schon eine Frage genügt, und die Miene des Meistertrainers passt sich dem Wetter in Dubai an. Wolken sind aufgezogen. Veh hat Personalsorgen. Schon wieder. "Im Prinzip setzt es sich hier so fort, wie es schon die ganze Saison ist. Vielleicht soll es in dieser Saison so sein."


