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Meira muss pausieren PDF Drucken E-Mail
Beigesteuert von Ralf   
ImageNach einem überzeugenden Auftritt beim 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg gibt es für den VfB doch noch einen Wermutstropfen zu schlucken. Abwehrchef Fernando Meira muss eine Zwangspause einlegen, weil er sich in der Partie am Mittwochabend eine Schultereckgelenksprengung zuzog, wie der Verein am Donnerstag mitteilte. Ein Mitteilungsbedürfnis hatte auch Ludovic Magnin, der in der T-Frage eindeutig Stellung bezog.

In der 31. Minute entschied der Stuttgarter Kapitän mit dem 3:0, das er per Kopf erzielte, das Spiel endgültig zu Gunsten der Hausherren. Sechs Minuten später war Schluss für den Portugiesen. Noch am gleichen Abend wurde eine Kernspintomographie durchgeführt, die eine Schultereckgelenkssprengung und einen Bänderriss in der rechten Schulter ergab. Aller Wahrscheinlichkeit nach fällt der 29 Jahre alte portugiesische Nationalspieler für das nächste Punktspiel am 27. April beim Tabellenführer FC Bayern München aus.

Neben Meira ist auch die Rückkehr von Nationalspieler Thomas Hitzlsperger noch ungewiss, der sich in Leverkusen eine tiefe Fleischwunde zuzog. Dagegen dürfte einem Comeback von Mario Gomez beim Südschlager nichts im Wege stehe. Der vielumworbene Stürmer ist nach seinem Muskelfaserriss bereits ins Training zurückgekehrt.

T-Frage scheint entschieden

Nach der Partie gegen den Club bezog Linksverteidiger Ludovic Magnin eindeutig Stellung zur Stuttgarter T-Frage. "Raffa hat super gehalten. Wenn er nicht drin bleibt, dann verstehe ich Fußball nicht mehr", äußerte sich der Schweizer unmissverständlich. Auch für Veh dürfte die leidige Torwart-Debatte nun überstanden sein. "Schäfer hat souverän gehalten", bescheinigte er der neuen alten Nummer 1 eine tadellose Leistung. Sportdirektor Horst Heldt pflichtete bei: "Er ließ nichts anbrennen."

Ausgerechnet gegen Nürnberg hatte VfB-Trainer Armin Veh Raphael Schäfer nach 73 Tagen Verbannung auf der Bank begnadigt. Für den Keeper war es keine leichte Aufgabe gegen seinen Ex-Klub, wo er immerhin sechs Jahre gespielt hat. "Von der nervlichen Belastung her war es sehr anstrengend", räumte der 29-Jährige ein, auch wenn er sportlich nicht ernsthaft gefordert war.

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