| Mit Gomez, aber ohne Meira |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Mit ein bisschen Wehmut blickten die Stuttgarter am Samstag nach Berlin. Richtung Pokalfinale, das sie im Vorjahr gegen den 1.FC Nürnberg (2:3 n.V.) verloren und in dieser Spielzeit leichtfertig im Viertelfinale gegen Zweitliga-Kellerkind CZ Jena (4:5 n.E.) verspielt haben. Das sie sich allerdings auch sehr genau angeschaut haben dürften. Immerhin treffen die Schwaben am kommenden Wochenende als Noch-Meister auf den Bald-Meister.Mit Mut und ihrer besten Waffe im Kader: VfB-Torjäger Mario Gomez, dessen Rückkehr nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel bis Sonntag als sicher gilt. Dafür aber ohne Fernando Meira, der wegen einer Schultereckgelenkssprengung inklusive einfachen Bänderrisses rechts ausfällt. Den Kapitän dürfte Serdar Tasci ersetzen. Als Partner von Matthieu Delpierre, für den die nächsten Wochen eine Art Schaulaufen sind. Der Franzose träumt von der EURO 2008. "Natürlich würde ich gerne mitfahren. Dafür werde ich alles tun", sagt der 25-Jährige, der trotz Kampfansage auch "weiß, dass die Konkurrenz sehr groß ist". Lilian Thuram (36, FC Barcelona), William Gallas (29, FC Arsenal), Julien Escude (28, FC Sevilla), Jean-Alain Boumsong (28, Olympique Lyon) oder Philippe Mexes (26, AS Rom) - sie alle nennt Delpierre als härteste Widersacher. "Frankreich hat eine sehr große Auswahl für die Abwehr." Trotzdem macht sich der VfB-Verteidiger Hoffnungen. Dank seiner eigenen Leistungen und auch des Abschneidens des (Noch-)Meisters in den vergangenen Wochen. "Je besser es mit dem VfB läuft, desto höher sind auch meine Chancen." Bei Nationaltrainer Raimond Domenech, unter dem er vormals in der französischen U 21 (15 Einsätze insgesamt) spielte. "Er war vier Jahre lang mein Trainer, er kennt mich", erzählt der Franzose, der 2004 zum VfB kam. Vom OSC Lille, wo er in der Jugendakademie spielte. "Mit vielen Jungs, die heute Profis sind." Und es zum Teil auch in die Nationalmannschaft geschafft haben. "Eric Abidal", der heutige Linksverteidiger des FC Barcelona, "ist ein guter Freund", erzählt Delpierre, der als Juniorennationalspieler "auch mit Franck Ribery zusammengespielt" hat. Entsprechend einfach fand er sich zuletzt in der Nationalmannschaft zurecht, wo er Ende März beim 3:2 gegen Mali zu seinem ersten A-Länderspiel kam. "Ich habe mich gleich wohlgefühlt, weil ich viele von früher noch kenne." Sollte es nicht mit der EURO-Teilnahme klappen, dann möchte der kopfballstarke und technisch versierte Innenverteidiger "danach mit Hinblick auf die WM 2010 den Sprung schaffen". |
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Mit ein bisschen Wehmut blickten die Stuttgarter am Samstag nach Berlin. Richtung Pokalfinale, das sie im Vorjahr gegen den 1.FC Nürnberg (2:3 n.V.) verloren und in dieser Spielzeit leichtfertig im Viertelfinale gegen Zweitliga-Kellerkind CZ Jena (4:5 n.E.) verspielt haben. Das sie sich allerdings auch sehr genau angeschaut haben dürften. Immerhin treffen die Schwaben am kommenden Wochenende als Noch-Meister auf den Bald-Meister.


