| Ausgerechnet Caligiuri |
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| Beigesteuert von Ralf | |
VfB Stuttgart - MSV Duisburg 0:1 Der VfB verlor zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde trotz klarer spielerischer Vorteile und der Mehrzahl an Chancen sein Heimspiel gegen den MSV Duisburg mit 0:1. Den Treffer des Tages erzielte ausgerechnet VfB-Leihgabe Marco Caligiuri. Zudem fand ein reguläres Tor von Mario Gomez keine Anerkennung. Im ersten Spiel nach der Winterpause schickte VfB-Cheftrainer Giovanni Trapattoni im heimischen Gottlieb-Daimler-Stadion gegen den MSV Duisburg eine Elf ins Rennen, die sich im Vergleich zur letzten Partie der Hinserie auf drei Positionen verändert zeigte. In der Viererabwehrkette ersetzte Andreas Hinkel seinen Kollegen Martin Stranzl als Rechtsverteidiger. Im Mittelfeld spielte Christian Gentner für den gelb-gesperrten Kapitän Zvonimir Soldo und im Angriff kehrte der zum Jahresende verletzt fehlende Jon Dahl Tomasson zurück in die Stammformation und nahm den Platz von Mario Gomez ein, der damit beim Anstoß der Partie nur auf der Bank saß. Nach sechs überschaubaren Anfangsminuten sorgte die erste Ecke für den MSV für Gefahr, als Tobias Willi die Hereingabe von VfB-Leihspieler Marco Caligiuri nahezu unbedrängt im Strafraum annehmen konnte, bei seinem Schussversuch aber noch abgeblockt wurde. Aus dieser Situation heraus entwickelte sich ein Konter, bei dem Danijel Ljuboja mit einem Pass in die Tiefe seinen Sturmpartner Jon Dahl Tomasson suchte, aber ein Duisburger Abwehrbein konnte dies gerade noch verhindern. Wenig später bot sich Thomas Hitzlsperger per Freistoß die Gelegenheit, doch der Nationalspieler verzog aus 25 Metern und setzte den Ball rechts am Tor vorbei. Wesentlich knapper ging es in Minute zehn zu, als Jon Dahl Tomasson nach einem Stellungsfehler von Uwe Möhrle freie Bahn hatte, den Ball zunächst annahm, ihn anschließend mit der Sohle um den herausstürzenden MSV-Keeper Georg Koch drehte und letztlich per Heber abschloss, aber zum Entsetzen der VfB-Fans nur den Querbalken des Gäste-Kastens traf. Die Duisburger tauchten nach knapp zwanzig Minuten mal wieder vor dem Tor von Timo Hildebrand auf, als Markus Kurth einen Lottner-Freistoß per Kopf verlängerte, aber der VfB-Keeper packte sicher zu. Mitte der ersten Hälfte war es dann abermals VfB-Angreifer Jon Dahl Tomasson, dem sich eine weitere Großchance bot. Einen weiten Schlag von Thomas Hitzlsperger unterlief im Zentrum Marino Biliskov, so dass der Däne aus sechs Metern zum Abschluss kam, aber der herausstürzende Georg Koch konnte gerade noch klären. VfB-Leihgabe Caligiuri traf kurz vor der Pause Auf der anderen Seite versuchte es MSV-Verteidiger Alexander Meyer wenig später aus der Distanz, fand dabei aber nur die auffangbereiten Arme von VfB-Schlussmann Timo Hildebrand. Nach einer halben Stunde sorgte schließlich eine Rechtsflanke von Andreas Hinkel für Gefahr im Duisburger Strafraum, denn die Hintermannschaft des MSV konnte Danijel Ljuboja nicht entscheidend beim Kopfball stören, so dass der Ball letztlich bei Thomas Hitzlsperger landete, dessen abgefälschter Schuss von der Strafraumgrenze knapp links am Pfosten vorbeistrich. Zehn Minuten vor der Pause war es dann Danijel Ljuboja, der die nächste große VfB-Gelegenheit liegen ließ, denn nach einer Linksflanke von Ludovic Magnin und einem Durcheinander in der Duisburger Abwehr kam der Serbe zum Schuss, drosch die Kugel aber knapp über den Querbalken. Auch Thomas Hitzlsperger hatte drei Zeigerumdrehungen später kein Glück, denn seinen strammen Rechtsschuss konnte Duisburgs Torhüter Georg Koch entschärfen. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff kamen die Gäste dann wie aus heiterem Himmel zur Führung. Bei einem Verzweiflungspass per Außenrist von Alexander Meyer schnappte die Abseitsfalle des VfB nicht zu und ausgerechnet Marco Caligiuri war es, der an der Strafraumgrenze ungedeckt den Ball annehmen und aus der Drehung mit einem Schlenzer ins rechte Eck VfB-Keeper Timo Hildebrand überwinden konnte, so dass es mit einem 0:1-Rückstand aus Sicht der Trapattoni-Elf in die Kabinen ging, was freilich nicht dem Spielverlauf entsprach. Zum zweiten Durchgang kehrten die Duisburger unverändert zurück auf den Platz. Giovanni Trapattoni wechselte dagegen einmal aus und brachte mit Mario Gomez für Mittelfeldspieler Silvio Meißner einen dritten Angreifer ins Spiel. Die offensivere VfB-Ausrichtung beantwortete Gäste-Trainer Jürgen Kohler aber drei Minuten später mit der Einwechslung von Verteidiger Thomas Baelum für Spielgestalter Dirk Lottner und gab damit die Richtung für die zweiten 45 Minuten vor. Doch zunächst zeigten sich die Duisburger in der Offensive, denn der aufgerückte Innenverteidiger Marino Biliskov kam nach einer Freistoßflanke zum Schuss, den Timo Hildebrand aber parieren konnte. Gomez-Tor fand keine Anerkennung Die erste VfB-Möglichkeit nach der Pause hatte Thomas Hitzlsperger mit einem abgefälschten Schuss, der knapp rechts am MSV-Tor vorbei ging. Und auch bei Jon Dahl Tomasson fehlte Sekunden später nicht viel, als der Däne in zentraler Position einen Schritt zu spät kam und somit eine Hereingabe vom rechten Strafraumeck verpasste. Der VfB baute in dieser Phase Druck auf und kam durch Thomas Hitzlsperger zu zwei weiteren Chancen. Zunächst parierte Georg Koch einen von der rechten Seite direkt aufs Tor gezogenen Freistoß mit Glück und Geschick und Sekunden danach war der Duisburger Keeper erneut im Glück, als ein Distanzschuss des Nationalspielers gefährlich vor ihm aufsprang und nur Zentimeter am Pfosten vorbeistrich. Exakt nach einer Stunde traf Mario Gomez dann nach einem Zuspiel von Fernando Meira zum vermeintlichen Ausgleich, doch Schiedsrichter Gagelmann vertraute seinem Assistenten, der auf Abseits entschieden hatte, was freilich nicht bei Gomez, sondern nur beim an der Situation völlig unbeteiligten Danijel Ljuboja am linken Flügel der Fall war. Christian Tiffert war über diese Fehlentscheidung derart erregt, dass er sich lautstark beim Unparteiischen beschwerte und dafür mit der gelben Karte bestraft wurde, was seine fünfte Verwarnung in dieser Saison war, so dass der Mittelfeldspieler nächste Woche in Köln pausieren muss. VfB-Coach Giovanni Trapattoni verstärkte danach weiter die Offensive und ersetzte Rechtsverteidiger Andreas Hinkel durch Außenstürmer Jesper Grønkjær. Die nächste Chance hatte aber der MSV im Anschluss an einen Freistoß, als Markus Kurth in Nahdistanz zum Abschluss kam, die Kugel aber neben das Tor beförderte. Da der VfB weiter nur den Vorwärtsgang kannte, boten sich den Duisburgern Räume zum Kontern. So hatte Tobias Willi Mitte des zweiten Durchgangs gleich zwei Möglichkeiten, doch seinen Distanzschuss parierte Timo Hildebrand, der auch wenig später bei einem weiten Ball außerhalb des Strafraumes gegen den schnellen Mittelfeldmann den Ball aus der Gefahrenzone schlagen konnte. Grønkjær verfehlte zweimal das Tor Nach einem weiteren Wechsel beim VfB, Mario Carevic ersetzte Jon Dahl Tomasson, musste zunächst noch einmal Timo Hildebrand zupacken, doch ein wenig präziser Schuss von Razundara Tjikuzu war kein Problem für die Nummer eins des VfB. Auf der anderen Seite war es Marino Biliskov, der nach einer Flanke von Mario Carevic fast ins eigene Tor getroffen hätte, als er vor dem herauseilenden Georg Koch zur Ecke klärte und das Spielgerät nur knapp neben den Pfosten setzte. In der Schlussphase der Partie klappte beim VfB im Offensivspiel zwar längst nicht mehr alles, dass die Trapattoni-Elf aber nur noch selten gefährlich vor das Tor der Gäste kam, lag auch an einer katastrophalen Leistung des Schiedsrichtergespanns, dass vor allem mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß stand. So wurde Mario Gomez in zentraler Position knapp zehn Minuten vor dem Ende zurückgepfiffen, obwohl der VfB-Angreifer in keinster Weise näher zum Tor stand, als die gesamte Abwehrreihe der Duisburger. Vier Minuten vor dem Ende, kam MSV-Neuzugang Jung-Hwan Ahn schließlich noch zu seinem Bundesligadebüt. Der Südkoreaner kam für Klemen Lavric ins Spiel. Der VfB versuchte in den Schlussminuten noch einmal alles und sogar Keeper Timo Hildebrand stürmte mit, doch mehr als ein abgefälschter Schuss von Jesper Grønkjær, der knapp am linken Pfosten vorbeistrich, war nicht mehr drin. Der letzte Wechsel der Partie, bei Duisburg kam Adam Bodzek für Markus Kurth ins Spiel, hatte nur noch statistischen Wert und auf den Ausgang der Partie keinen Einfluss mehr, denn Jesper Grønkjær fand mit einer Direktabnahme in der Nachspielzeit auch nicht mehr das Ziel. Der VfB unterlag gegen Duisburg, weil es die Trapattoni-Elf im ersten Durchgang versäumte, aus drei klaren Torchancen einen Vorsprung herauszuschießen. Nach der Gäste-Führung, die aus heiterem Himmel kam, war der VfB im zweiten Durchgang drauf und dran, das Blatt zu wenden und erzielte durch Mario Gomez auch ein reguläres Tor, das aber der schwache Schiedsrichter Peter Gagelmann und sein Gespann nicht anerkannten. Danach verstand es der VfB gegen kompakte Gäste nicht mehr, genügend Druck aufzubauen und sich klare Torchancen zu erspielen |
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Der VfB verlor zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde trotz klarer spielerischer Vorteile und der Mehrzahl an Chancen sein Heimspiel gegen den MSV Duisburg mit 0:1. Den Treffer des Tages erzielte ausgerechnet VfB-Leihgabe Marco Caligiuri. Zudem fand ein reguläres Tor von Mario Gomez keine Anerkennung. 


