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| Beigesteuert von Thomas Zabojszcz | |
![]() In dieser Partie kann für den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart eine Vorentscheidung für die Saison fallen. Gelingt den Schwaben heute (18.45 Uhr/Eurosport) im Europa-League-Play-off-Hinspiel beim SK Slovan Bratislava ein Sieg, stehen die Chancen sehr gut, dass es bis Weihnachten internationale Wochen für den VfB geben wird. Denn ein Auswärtserfolg in der Slowakei wäre naturgemäß eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel am Donnerstag, 26. August (20 Uhr), in der Mercedes-Benz-Arena. Meistert der VfB die Hürde Bratislava, steht er in der Gruppenphase der Europa League, die sechs weitere Spiele mit sich bringt. Die Stuttgarter müssten sich dann in einer von zwölf Vierergruppen einen der ersten beiden Tabellenplätze sichern, um ins sogenannte Sechzehntelfinale im Februar vorzustoßen. Dann ginge auch langsam das Geldverdienen los. In der Gruppenphase rollt der Rubel kaum. „Die Europa League ist sicher nicht die ganz große Liga, in der man das ganz große Geld verdienen kann. Aber man kann dort schöne Erfolge feiern und wenn man weit kommt, auch ein bisschen verdienen“, sagt VfB-Sportdirektor Fredi Bobic. Um den Einzug in die Gruppenphase sorgt er sich kaum: „Ich bin mir sicher, dass unsere Mannschaft die Qualität besitzt, Slovan Bratislava in zwei Spielen auszuschalten.“ Wohlgemerkt in zwei Spielen - Bobic schließt demnach nicht aus, dass der VfB in der heutigen Partie baden geht und in der nächsten Woche zu Hause das Ruder herumreißen muss. Drei Punkte in Bratislava sind natürlich dennoch das erklärte Stuttgarter Ziel. „Ein Sieg mit mindestens einem Tor Vorsprung“, formuliert Trainer Christian Gross etwas kurios, was er von seiner Mannschaft heute erwartet. Diese Mannschaft wird wohl nicht viel anders aussehen als beim 2:1-DFB-Pokal-Sieg beim SV Babelsberg. Möglicherweise kehrt Serdar Tasci in die Startelf zurück, aber da Gross die Defensivleistung in Babelsberg lobte („wir ließen wenig zu“), ist nicht unbedingt zu erwarten, dass der Trainer die Abwehrkette umstellt. Wahrscheinlicher ist da schon, dass er im Sturm diesmal Ciprian Marica oder Martin Harnik den Vorzug vor dem schwächelnden Pawel Pogrebnjak gibt. Bratislava hat am vergangenen Wochenende in der slowakischen ersten Liga seine erste Saisonniederlage kassiert (0:1 beim FC Nitra), steht dort aber nach fünf Spielen auf Platz drei. Der Hauptstadtclub wurde in der vergangenen Saison Vizemeister und ist amtierender Pokalsieger. In der Europa-League-Qualifikation hat Slovan zuvor immerhin Roter Stern Belgrad ausgeschaltet. Für den VfB wird die Play-off-Runde also wohl alles andere als ein Spaziergang. Gross lobt den Gegner in allen Belangen: „Bratislava ist eine athletische Mannschaft, steht stabil in der Verteidigung und verfügt über eine gute Offensive.“ Über
seinen gesperrten Kapitän Radek Dosoudil verfügt Slovan allerdings
gerade genauso wenig wie über sein Stadion Tehelné
pole, da dieses wegen Baumaßnahmen gesperrt ist. Daher wird
heute im gegenüberliegenden, nur 13 000 Zuschauer fassenden
Pasienky-Stadion
des Ortsrivalen Inter gespielt. Quelle: www-ez-online.de |
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