| Wieder keine Tore |
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| Beigesteuert von Ralf | |
VfB Stuttgart - SV Werder Bremen 0:0 Nach dem 0:0 in Köln kam der VfB auch im Heimspiel gegen Werder Bremen nicht über ein torloses Remis hinaus. In einem über weite Strecken unansehnlichen Spiel waren die Verletzung von Werder-Keeper Andreas Reinke und ein nicht gegebenes Soldo-Tor die negativen Höhepunkte. Auf drei Positionen veränderte VfB-Cheftrainer Giovanni Trapattoni seine Startelf beim Heimspiel gegen Werder Bremen im Vergleich zum zurückliegenden 0:0 in Köln am vergangenen Samstag. Der zuletzt gelb-gesperrte Christian Tiffert ersetzte auf der rechten Seite im Mittelfeld Jesper Grønkjær, Silvio Meißner spielte an der Seite von Kapitän Zvonimir Soldo in der Zentrale und damit für Christian Gentner und etwas überraschend durfte Mario Gomez im Angriff für Jon Dahl Tomasson ran, für den damit beim Anpfiff nur ein Platz auf der Bank blieb. Die erste Halbchance der Partie hatten die Gäste im Anschluss an einen Konter. Ivan Klasnic spielte seinen Sturmpartner Nelson Valdez frei, der aber mit einer Direktabnahme das VfB-Tor letztlich weit verfehlte. Danach tat sich einige Minuten lang vor beiden Toren nichts, da die Offensivbemühungen der Trapattoni-Elf nicht fruchteten und die Konter der Gäste in den Ansätzen stecken blieben. So war eine verunglückte Flanke von Nelson Valdez, die zum Torschuss wurde, einer der wenigen Aufreger, doch Timo Hildebrand packte sicher zu und musste anschließend bei einem Distanzschuss von Johan Micoud erst gar nicht eingreifen, da der Franzose verzog. Bis zur ersten VfB-Chance dauerte es eine gute Viertelstunde. Zvonimir Soldo köpfte eine Hitzlsperger-Flanke in den Lauf des vollkommen ungedeckten Mario Gomez, dem die Kugel aber versprang, weshalb eine aussichtsreiche Gelegenheit ungenutzt blieb. Die Antwort der Bremer ließ indes nicht lange auf sich warten. Eine Freistoßflanke von Torsten Frings köpfte Nelson Valdez freistehend am VfB-Tor vorbei. Der VfB tat sich weiter schwer, da zu viele individuelle Fehler einen konstruktiven Spielaufbau weitgehend verhinderten. Trotzdem kam die Trapattoni-Elf zu einer weiteren Halbchance. Ludovic Magnin flankte von links und im Zentrum fehlte Mario Gomez im Zweikampf mit der Bremer Innenverteidigung ein Schritt, um dem Spielgerät die entscheidende Richtung geben zu können. Das Spiel plätscherte danach auf überschaubarem Niveau vor sich hin. Bremen war das aktivere Team, doch die notwendige Durchschlagskraft fehlte auch den Hanseaten. So konnten sich die 30.000 Zuschauer lediglich an einem Steilpass von Mario Gomez auf Christian Tiffert erwärmen, den der aufmerksame Andreas Reinke aber ablaufen konnte. Klare Möglichkeiten für Tiffert und Valdez Ein Fehler des Werder-Keepers nach 33 Minuten brachte dem VfB dann aber eine erste wirkliche Großchance ein. Thomas Hitzlsperger zog aus 22 Metern ab und Reinke konnte die Kugel nicht festhalten, aber Christian Tiffert schoss zum Entsetzen der VfB-Fans danach dem Werder-Torhüter nur ans Bein statt ins Bremer Tor. Unmittelbar danach zeigten die Bremer aber, dass auch sie gefährlich vor das VfB-Tor kommen können. Eine Rechtsflanke von Ivan Klasnic fand im Zentrum den vollkommen freistehenden Nelson Valdez, der aber am kurzen Pfosten etwas überhastet über die Kugel trat und damit die Chance zur Führung für sein Team ausließ. Daniel Jensen versuchte sich sechs Minuten vor dem Pausenpfiff mit einem Schuss aus 20 Metern, den Timo Hildebrand mit etwas Mühe zur Ecke lenken konnte, die freilich nichts einbringen sollte. Dies war zugleich die letzte nennenswerte Gelegenheit einer von beiden Seiten schwach geführten ersten Hälfte, so dass es folgerichtig torlos in die Kabinen ging. Zum zweiten Durchgang kehrten beide Teams unverändert zurück aufs Feld. Das Niveau der Partie blieb indes dasselbe und Torchancen weiter Mangelware, auch weil das Schiedsrichtergespann bei Abseitsentscheidungen nicht immer richtig lag. Mario Gomez wurde drei Minuten nach Wiederbeginn zwar zurecht zurückgepfiffen, doch bei einem Pass von Thomas Hitzlsperger auf Danijel Ljuboja wenig später lag der Unparteiische Wolfgang Stark zum Entsetzen des VfB-Stürmers falsch. Nach einer knappen Stunde gab es dann den ersten Wechsel der Partie zu bestaunen. Für den blassen Ex-VfB-Spieler Jurica Vranjes kam bei Werder Nationalspieler Patrick Owomoyela in die Partie. VfB-Coach Giovanni Trapattoni zog eine Zeigerumdrehung später nach und brachte für Mario Gomez mit Jon Dahl Tomasson einen frischen Angreifer. Der Däne stand kaum auf dem Platz, als Bremens Abwehrchef Naldo einen Freistoß aus großer Torentfernung in Richtung VfB-Tor drosch, doch der abgefälschte Ball fand nicht das Ziel. Wesentlich gefährlicher war wenig später ein Doppelpass von Christian Schulz mit Ivan Klasnic. Den anschließenden Schuss des Außenverteidigers konnte Timo Hildebrand aber mit dem Fuß abwehren. Der Nachschuss von Nelson Valdez ging schließlich über den Querbalken. Reinke musste verletzt raus – Soldos Treffer fand keine Anerkennung Ein weiterer Wechsel beim VfB folgte in Minute 66, als Christian Gentner für Thomas Hitzlsperger ins Spiel gebracht wurde. Als Jon Dahl Tomasson nach 69 Minuten den Ball nach einer Vorlage von Christian Gentner schließlich im Tor der Gäste versenken konnte, gab es für die VfB-Fans trotzdem nichts zu jubeln, denn der Däne stand beim Zuspiel knapp im Abseits und wurde deshalb zurecht zurückgepfiffen. Der letzte Wechsel des VfB wurde in der 70. Minute vollzogen. Martin Stranzl ersetzte Andreas Hinkel auf der Rechtsverteidigerposition. Die nächste Gelegenheit gehörte derweil den Bremern. Patrick Owomoyela bediente den in halbrechter Position im Strafraum stehenden Johan Micoud, dessen Hereingabe Ivan Klasnic im Zentrum freistehend um einen Schritt verfehlte. Sekunden danach versuchte es Christian Schulz mit seinem schwächeren rechten Fuß vom linken Strafraumeck und zwang Timo Hildebrand zu einer Glanztat. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende rutschte Martin Stranzl bei einem Pass in die Tiefe dann unglücklich und ohne Absicht in den herausstürzenden Werder-Keeper Andreas Reinke. Die Nummer eins der Bremer verletzte sich dabei so schwer, dass die Partie für ihn beendet war. Er musste durch Tim Wiese ersetzt werden. Nach einer fast fünfminütigen Unterbrechung ging es mit einem Freistoß für die Gäste am rechten Strafraumeck weiter, den Ivan Klasnic allerdings relativ humorlos in die VfB-Mauer drosch. Der Kroate versuchte es zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit einem Schuss aus der Distanz, verfehlte das Ziel aber genauso wie eine Zeigerumdrehung später Johan Micoud. Auf der anderen Seite versuchte es Ludovic Magnin bereits in der Nachspielzeit mit einem Freistoß, scheiterte aber an der Bremer-Abwehrmauer. Die folgende Ecke köpfte Zvonimir Soldo ins Tor der Bremer, doch der nicht immer souveräne Schiedsrichter Wolfgang Stark entschied auf Foul des Kroaten und gab den Treffer nicht. Glück hatte die Trapattoni-Elf beim anschließenden Gegenstoß der Hanseaten, als Nelson Valdez unter Bedrängnis eine Owomoyela-Flanke aufs Tor köpfte, aber Timo Hildebrand machte auch diese Chance zunichte und sicherte damit wenigstens einen Punkt. In einer weitgehend schwachen Partie, in die Bremen mehr investierte als der häufig zu passive VfB, gab es lange Zeit kaum wirkliche Torchancen. Die wenigen Möglichkeiten wurden dann von beiden Seiten leichtfertig vergeben. Kurz vor Schluss sorgte schließlich eine zumindest zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung dafür, dass es bei einer Punkteteilung blieb. Negativer Höhepunkt war der unglückliche Zusammenprall zwischen Martin Stranzl und Bremens Keeper Andreas Reinke, der danach verletzt ausgewechselt werden musste. Auf diesem Wege gute Besserung an den Werder-Schlussmann!!! |
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Nach dem 0:0 in Köln kam der VfB auch im Heimspiel gegen Werder Bremen nicht über ein torloses Remis hinaus. In einem über weite Strecken unansehnlichen Spiel waren die Verletzung von Werder-Keeper Andreas Reinke und ein nicht gegebenes Soldo-Tor die negativen Höhepunkte. 


