| Erster Sieg unter Veh |
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| Beigesteuert von Ralf | |
VfB Stuttgart - FSV Mainz 05 2:1 Der VfB gewann am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga sein Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 mit 2:1. Beim ersten Sieg unter dem neuen Trainer Armin Veh trafen Danijel Ljuboja und Christian Tiffert für den VfB. Antonio da Silva gelang der zwischenzeitliche Ausgleich
Zwei Veränderungen nahm VfB-Cheftrainer Armin Veh ursprünglich in seiner Startelf beim Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 im Vergleich zur zurückliegenden UEFA-Cup-Partie gegen den FC Middlesbrough vor. Für den am Knie verletzten Martin Stranzl kehrte der nach einer Oberschenkelzerrung wieder genesene Andreas Hinkel als Rechtsverteidiger in die Viererabwehrkette zurück und im Mittelfeld ersetzte Christian Tiffert den gelb-gesperrten Außenbahnspieler Jesper Grønkjær. Tiffert agierte jedoch nicht am rechten Flügel, sondern zentral hinter den Spitzen als eine Art Spielmacher. Beim Aufwärmen signalisierte dann zudem noch Mittelfeldspieler Silvio Meißner, dass sein Einsatz aufgrund von Problemen im Oberschenkel nicht möglich ist und wurde deshalb kurzfristig durch Christian Gentner ersetzt. Gerade einmal 23 Sekunden waren im Gottlieb-Daimler-Stadion gespielt, als die VfB-Fans, bei denen die beiden gelb-gesperrten Ludovic Magnin und Jesper Grønkjær in der Kurve standen, den Torschrei auf den Lippen hatten. Eine verunglückte Kopfballabwehr von Manuel Friedrich drosch Thomas Hitzlsperger volley in Richtung FSV-Tor und verfehlte das Ziel nur knapp. Auf der anderen Seite brachte eine Unsicherheit von Timo Hildebrand, der eine Freistoß-Flanke von Antonio da Silva durch die Hände rutschen ließ, Milorad Pekovic eine Kopfballchance ein, die der Mittelfeldspieler aus spitzem Winkel und vom Fehler Hildebrands überrascht freilich nicht verwerten konnte. Das Tempo in den Anfangsminuten blieb hoch und Danijel Ljuboja kam bei einem Pass von Zvonimir Soldo einen Schritt zu spät, so dass Christian Wetklo im Kasten der Mainzer sicher zupacken konnte. Sein Gegenüber Timo Hildebrand war beim zweiten Freistoß von da Silva wacher als zuvor und packte bei dem von der rechten Seite aufs Tor gezogenen Ball sicher zu. Sieben Minuten waren gespielt, als Andreas Hinkel mit einem schönen Steilpass Danijel Ljuboja fand, der an der Strafraumgrenze zunächst Manuel Friedrich abschüttelte und dann per Heber Christian Wetklo zum frühen 1:0 bezwang. Der Mainzer Schlussmann hatte zwar noch die Finger am Ball, konnte den Einschlag der Kugel im FSV-Netz jedoch nicht mehr verhindern. Aber auch die Gäste blieben gefährlich. So flankte Benjamin Weigelt nach zehn Minuten von der linken Seite und der nicht ausreichend gedeckte Michael Thurk setzte die Kugel aus zwölf Metern per Direktabnahme letztlich weit rechts am VfB-Kasten vorbei. da Silvas Sonntagsschuss zum Ausgleich Nach einer Viertelstunde Spielzeit hätte der zweite Treffer für den VfB fallen müssen, als Christian Gentner zunächst mit einem schönen Steilpass Jon Dahl Tomasson freispielte. Der Däne verzögerte an der linken Strafraumgrenze geschickt und passte dann quer auf den heraneilenden Christian Gentner, der freistehend aus Nahdistanz Christian Wetklo anschoss und auch im Nachschuss den Ball nicht am Mainzer Keeper vorbeibringen konnte. Vier Zeigerumdrehungen später suchte Jon Dahl Tomasson mit einem Pass den im Strafraum lauernden Danijel Ljuboja, der im Zweikampf mit Nikolce Noveski zu Boden ging, was Schiedsrichter Florian Meyer aber nicht als Foulspiel werten wollte. Mitte des ersten Durchgangs klärte Fernando Meira einen Heber von Niclas Weiland etwas unglücklich in Richtung eigenes Tor und hätte dabei fast seinen Keeper auf dem falschen Fuß erwischt, doch Timo Hildebrand konnte den Ball am Ende noch abfangen. Auf der anderen Seite bot sich Fernando Meira nach einer Freistoßflanke von Christian Gentner die Möglichkeit zum Torschuss, doch der Portugiese trat im Strafraum etwas überhastet über die Kugel. Ein Sonntagsschuss von Antonio da Silva, der aus 20 Metern mit seinem schwächeren rechten Fuß eine Vorarbeit von Michael Thurk direkt in Richtung VfB-Tor knallte, sorgte dann aber nach 25 Minuten für den überraschenden 1:1-Ausgleich. Gegen den Schuss ins linke obere Eck war Timo Hildebrand chancenlos. Ein Freistoß von Thomas Hitzlsperger fand wenig später auch deshalb nicht den Weg in Richtung Mainzer Tor, weil ein FSV-Akteur in der Mauer die Kugel mit dem Arm abgewehrt hatte, doch Schiedsrichter Meyers Pfeife blieb wieder stumm. Ein Schuss von Christian Demirtas landete nach einer knappen halben Stunde schließlich in den auffangbereiten Armen von Timo Hildebrand, der wenig später nach einer Weigelt-Flanke im Glück war, dass Niclas Weiland per Kopf das Spielgerät über die Querlatte drückte. Zehn Minuten vor der Pause bot sich dem VfB dann eine große Chance, als Jon Dahl Tomasson den Ball schön auf Christian Gentner weiterleitete, dessen Zuspiel von der rechten Seite auf Danijel Ljuboja aber nicht nachhaltig genug war, so dass ein Verteidiger der Gäste letztlich die Situation klären konnte. Auers Kopfball an die Latte Dem VfB fehlte in der Phase unmittelbar vor dem Pausenpfiff die Souveränität und Sicherheit im Passspiel, so dass unnötige Fehler die Mainzer immer wieder zu Chancen einluden. So konnte Mathias Abel fünf Minuten vor dem Pausenpfiff unbedrängt flanken und fand den Kopf von Benjamin Auer, der die Latte traf. Den Abpraller drosch Michael Thurk dann in die Wolken. Thomas Hitzlsperger hatte kurz vor der Pause die letzte Chance für den VfB, als der Nationalspieler eine Rechtsflanke aus zwanzig Metern volley abnahm, aber ein Abwehrbein der Gäste im Wege stand, so dass es mit einem 1:1-Remis in die Kabinen ging. Zum zweiten Durchgang kehrten beide Teams unverändert auf den Platz zurück. Bis zur ersten Gelegenheit dauerte es vier Minuten. Christian Tiffert spielte einen schönen Pass in die Nahtstelle der Mainzer Viererkette auf Danijel Ljuboja, doch der Serbe ließ sich zu weit nach links abdrängen, so dass sein Schuss zwar noch in Richtung Mainzer Tor kam, aber von Christian Wetklo zur Ecke gelenkt werden konnte. Doch auch die Rheinhessen konnten gleich einen Akzent setzen. Einen leicht abgefälschten Schuss von Christian Demirtas konnte Timo Hildebrand mit Mühe noch an den Pfosten lenken. Den abgeprallten Ball schlug danach der aufmerksame Fernando Meira aus der Gefahrenzone. Eine Stunde war im Gottlieb-Daimler-Stadion gespielt als der VfB die nächste gute Möglichkeit hatte. Nach einer Flanke von Heiko Gerber schraubte sich Christian Tiffert im Strafraum am höchsten und zwang Christian Wetklo im Mainzer Tor zu einer Glanztat, der den Ball gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Mitte der zweiten Hälfte reagierte VfB-Coach Armin Veh und verstärkte mit der Einwechslung von Mario Gomez für Thomas Hitzlsperger seine Offensive. Auch Jürgen Klopp tauschte wenig später zum ersten Mal aus und brachte mit Marco Rose für Benjamin Weigelt einen neuen Linksverteidiger ins Spiel. Die nächste Chance hatte Danijel Ljuboja unmittelbar nach diesem Wechsel mit einem Freistoß in zentraler Position. Der Serbe schlenzte die Kugel in Richtung Mainzer Tor, aber ein Gäste-Spieler konnte das Spielgerät zur Ecke lenken, so dass auch diese Chance ohne Folgen blieb. Tifferts verspätetes Geburtstagsgeschenk Die beste Kombination des VfB in der gesamten Spielzeit führte schließlich nach 71 Minuten zum 2:1. Mario Gomez erkämpfte sich am eigenen Strafraum den Ball und danach lief die Kugel über mehrere Stationen durch das Mittelfeld, bis schließlich Jon Dahl Tomasson am rechten Flügel frei zum Flanken kam. Die flache Hereingabe fand im Zentrum Christian Tiffert, der aus acht Metern ins linke untere Eck traf und sich somit einen Tag nach seinem 24. Geburtstag selbst das schönste Geschenk machte. Wenig später bot sich Jon Dahl Tomasson auf der rechten Seite die Möglichkeit zu einem Konter, die der Däne entschlossen wahrnahm und in den Strafraum eindrang. Allerdings war im Zentrum kein VfB-Akteur mitgelaufen, so dass die Aktion letztlich verpuffte. Gäste-Trainer Jürgen Klopp reagierte auf den neuerlichen Rückstand mit einem Doppelwechsel und brachte 14 Minuten vor Schluss mit Fabian Gerber und Mohamed Zidan zwei Offensivspieler für Mathias Abel und Niclas Weiland in die Partie. Die nächste Chance hatte aber Danijel Ljuboja, der mit einem Weitschuss das Mainzer Tor nur knapp verfehlte. Acht Minuten vor Schluss versuchte es Kapitän Zvonimir Soldo mit einem satten Distanzschuss, aber Christian Wetklo lenkte die Kugel mit einer erstklassigen Parade um den Pfosten zur Ecke, in deren Anschluss Danijel Ljuboja die Kugel über den Querbalken drosch. Mit dem zweiten Wechsel in der 87. Minute – Markus Babbel kam für Jon Dahl Tomasson ins Spiel – verstärkte VfB-Coach Armin Veh für die Schlussphase seine Defensivabteilung, um die Führung über die Runden zu bringen. Diese schien bei einem Freistoß am rechten Strafraumeck noch einmal in Gefahr, aber Antonio da Silvas Versuch lenkte Markus Babbel per Kopf zur Ecke, in deren Anschluss Benjamin Auer noch eine Chance hatte, aber am Ende von der VfB-Defensive eingebremst werden konnte. Bereits in der Nachspielzeit köpfte Auer dann noch quer auf seinen Kapitän Manuel Friedrich, der den Ball aber nur unkontrolliert über den Querbalken schießen konnte, was zugleich die letzte Aktion der Partie war. Unterm Strich gewann der VfB gegen eine agile und phasenweise auch spielfreudige Mainzer Mannschaft verdient, weil die Veh-Elf im zweiten Durchgang mehr investiert hatte. Nach der schnellen Führung hatte der VfB die Partie lange im Griff. Der Sonntagsschuss zum 1:1-Ausgleich von Antonio da Silva brachte die Veh-Elf etwas aus dem Rhythmus, der erst nach gut einer Stunde wieder gefunden wurde. Den Lohn für die nicht endenden Bemühungen nach zwei glücklichen Momenten bei Mainzer Aluminiumtreffern kurz vor und nach der Pause erntete der VfB schließlich mit dem 2:1-Siegtreffer durch Christian Tiffert. |
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Der VfB gewann am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga sein Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 mit 2:1. Beim ersten Sieg unter dem neuen Trainer Armin Veh trafen Danijel Ljuboja und Christian Tiffert für den VfB. Antonio da Silva gelang der zwischenzeitliche Ausgleich
Zwei Veränderungen nahm VfB-Cheftrainer Armin Veh ursprünglich in seiner Startelf beim Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 im Vergleich zur zurückliegenden UEFA-Cup-Partie gegen den FC Middlesbrough vor. Für den am Knie verletzten Martin Stranzl kehrte der nach einer Oberschenkelzerrung wieder genesene Andreas Hinkel als Rechtsverteidiger in die Viererabwehrkette zurück und im Mittelfeld ersetzte Christian Tiffert den gelb-gesperrten Außenbahnspieler Jesper Grønkjær. Tiffert agierte jedoch nicht am rechten Flügel, sondern zentral hinter den Spitzen als eine Art Spielmacher. Beim Aufwärmen signalisierte dann zudem noch Mittelfeldspieler Silvio Meißner, dass sein Einsatz aufgrund von Problemen im Oberschenkel nicht möglich ist und wurde deshalb kurzfristig durch Christian Gentner ersetzt. 


