| Verdienter Sieg |
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| Beigesteuert von Ralf | |
Hamburger SV - VfB Stuttgart 0:2 Am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewann der VfB beim Hamburger SV verdient mit 2:0. Silvio Meißner traf kurz vor der Pause zur Führung, die Mario Gomez Sekunden vor Schluss noch ausbauen konnte. HSV-Kapitän Daniel van Buyten sah zudem in der 88. Minute die gelb-rote Karte. Weiter ohne den verletzten Jon Dahl Tomasson (Rippenprellung) trat der VfB zum Bundesliga-Gastspiel beim Hamburger SV an. Cheftrainer Armin Veh veränderte seine Startformation im Vergleich zum letztlich wertlosen 1:0-Sieg unter der Woche im UEFA-Cup beim FC Middlesbrough auf zwei Positionen. Für Ludovic Magnin, dem ein Implantat in der Nase eingesetzt wurde und der deshalb nicht zur Verfügung stand, spielte Heiko Gerber als Linksverteidiger in der Viererabwehrkette. Zudem ersetzte der international zuletzt gelb-gesperrte Fernando Meira im Dreiermittelfeld einer 4-3-3-Formation Christian Gentner, der sich mit einem Platz auf der Bank begnügen musste. Da Markus Babbel und Matthieu Delpierre in der Innenverteidigung gut harmoniert hatten, versetzte Armin Veh seinen portugiesischen Nationalspieler nach vorne als Antreiber ins Mittelfeld. Der VfB begann engagiert und erspielte sich nach drei Minuten die erste Halbchance, als Andreas Hinkel den Ball von der rechten Seite flach ins Zentrum passte, wo Danijel Ljuboja das Zuspiel nicht ganz unter Kontrolle brachte und deshalb nicht zum Abschluss kam. Der HSV antwortete in Minute sechs nach der ersten Ecke von Mehdi Mahdavikia, in deren Anschluss der aufgerückte Daniel van Buyten den Ball knapp am linken Pfosten des VfB-Kasten vorbeiköpfte. In den folgenden Minuten hatte die Mannschaft von Trainer Armin Veh optische Vorteile, ohne daraus aber Kapital schlagen zu können. Auch bei den Standards fehlte zunächst die Präzision, was ein Freistoß von Danijel Ljuboja nach einer Viertelstunde dokumentierte, der von der halbrechten Seite aus zu lange geraten war, deshalb keinen Abnehmer fand und stattdessen über das HSV-Tor flog. Eine Nachlässigkeit von Timo Hildebrand nach einer Flanke aus dem Halbfeld brachte in der 18. Minute Nigel de Jong eine Schusschance ein, allerdings verzog der Niederländer aus acht Metern, auch weil Hildebrand sich vor ihm aufgebaut hatte. Der HSV erhöhte in dieser Phase der Partie die Schlagzahl und erspielte sich 60 Sekunden später die nächste Gelegenheit. Piotr Trochowski spielte sich von der linken Seite in den Strafraum und legte dann zurück auf den heraneilenden David Jarolim, dessen Distanzschuss das VfB-Tor nur knapp verfehlte. Mitte der ersten Hälfte sorgte dann ein weiter Ball auf Sergej Barbarez für Gefahr. Der Bosnier verlängerte per Kopf auf Benjamin Lauth, der sich aber nicht gegen den aufmerksamen Matthieu Delpierre durchsetzen konnte. Meißner traf kurz vor der Pause In den folgenden Minuten tat sich vor beiden Toren relativ wenig, so dass erst wieder ein Distanzschuss von Raphael Wicky in der 36. Minute annährend für Torgefahr sorgte, aber Timo Hildebrand war zur Stelle und packte sicher zu. Sechs Minuten vor der Pause konnte dann Daniel van Buyten VfB-Angreifer Danijel Ljuboja nur mit einem Foul am rechten Strafraumeck bremsen, so dass es Freistoß für die Veh-Elf gab. Ljuboja trat an und drosch die Kugel zunächst in die Mauer der Hanseaten, bekam das Spielgerät danach aber wieder und flankte per Außenrist in den Strafraum. Seine Hereingabe wehrte Mehdi Mahdavikia dabei mit dem Unterarm ab, da es sich beim Iraner aber nicht um ein vorsätzliches Handspiel handelte, ließ Schiedsrichter Dr. Markus Merk die Partie weiterlaufen. Auf der anderen Seite versuchte sich Piotr Trochowski aus der Distanz, fand aber mit seinem Versuch nur die auffangbereiten Arme von Timo Hildebrand. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff führte schließlich eine Balleroberung von Christian Tiffert zum 1:0 für den VfB. Der VfB-Rechtsaußen passte die Kugel auf Jesper Grønkjær, der am linken Flügel bis zur Grundlinie lief und anschließend flach in den Rücken der HSV-Abwehr passte. Sein Zuspiel verwertete Silvio Meißner aus elf Metern mit links zum 0:1. Und nur Sekunden später hätte der VfB sogar noch nachlegen können. Danijel Ljuboja spielte den Ball in den Lauf von Fernando Meira, der die Kugel aber nicht sauber annahm und deshalb den Abschluss verpasste. Somit ging es mit einer glücklichen, aber nicht unverdienten VfB-Führung in die Kabinen. Zum zweiten Durchgang kehrte der VfB unverändert zurück, HSV-Trainer Thomas Doll wechselte dagegen gleich doppelt. Nigel de Jong und Sergej Barbarez wurden durch Rafael van der Vaart und Mustafa Kucukovic ersetzt. In den ersten Minuten nach Wiederbeginn tat sich vor den Toren nichts. Ausdruck der Ungefährlichkeit beider Teams war ein vollkommen missglückter Freistoß von Danijel Ljuboja, der Meter weit das Ziel verfehlte. Ein unnötiger Ballverlust des VfB führte in der 56. Minute zu einer guten Konterchance der Hausherren. Piotr Trochowski flankte von der linken Seite flach in die Mitte, wo David Jarolim am kurzen Pfosten knapp an der Hereingabe vorbeitrat. Nach einer knappen Stunde versuchte es dann der eingewechselte Rafael van der Vaart mit einem Schuss aus 20 Metern, setzte den Ball aber rechts am Tor vorbei. Großchancen durch Tiffert und Meißner Wesentlich knapper ging es in der 64. Minute auf der anderen Seite zu, als Christian Tiffert eine Rechtsflanke von Andreas Hinkel aus großer Distanz an die Querlatte des Hamburger Tores köpfte und Stefan Wächter im Glück war, dass die Kugel nicht zum zweiten Mal in seinem Gehäuse einschlug. Der HSV war drei Zeigerumdrehungen später gefährlich, als sich Mehdi Mahdavikia über die rechte Seite in den Strafraum spielen konnte und der Befreiungsschlag von Matthieu Delpierre in den Beinen von Rafael van der Vaart hängen blieb. Vom Holländer prallte die Kugel vor die Füße von Mustafa Kucukovic ab, der sofort abzog, aber in Timo Hildebrand seinen Meister fand, der sicher zupacken konnte. 20 Minuten vor dem Ende vollzog Thomas Doll schließlich den dritten Wechsel und ersetzte den gelb-rot gefährdeten Raphael Wicky durch Guy Demel. Der HSV versuchte danach mit aller Macht zum Ausgleich zu kommen, allerdings waren die Angriffe der Hausherren wenig durchdacht und brachten die sichere VfB-Defensive höchst selten in Verlegenheit. In der 78. Minute waren die Gastgeber im Glück, dass Schiedsrichter Dr. Markus Merk Gnade vor Recht ergehen ließ. Christian Tiffert wurde am Mittelkreis gefoult und Thimothee Atouba schubste den VfB-Offensivspieler anschließend zu Boden. Auch Rafael van der Vaart hätte sich über eine Verwarnung nicht beklagen dürfen, als er Silvio Meißner, der zuvor freilich den Ball weggeschlagen und dafür auch die gelbe Karte hätte sehen müssen, in den Würgegriff nahm. Ohne Verwarnungen, dafür aber mit einem Freistoß für den HSV ging die Partie weiter, die nächste Chance hatte allerdings der VfB. Jesper Grønkjær flankte präzise von der linken Seite und Stefan Wächter konnte mit einer Glanztat einen Flugkopfball von Silvio Meißner gerade noch zur Ecke lenken. Unmittelbar danach tauschte Armin Veh das erste Mal aus und brachte Christian Gentner für den fleißigen Jesper Grønkjær in die Partie. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff war es Rafael van der Vaart, der mit einem Distanzschuss Timo Hildebrand prüfte, der sicher zupacken konnte. Ein Gerangel zwischen Silvio Meißner und Daniel van Buyten brachte dem VfB-Akteur in der 88. Minute die fünfte gelbe Karte der laufenden Saison ein, so dass der defensive Mittelfeldmann am kommenden Samstag in Kaiserslautern fehlen wird. Allerdings sah auch van Buyten gelb und damit die zweite Verwarnung im Spiel, so dass der Belgier frühzeitig zum Duschen gehen musste. Mario Gomez kam schließlich 60 Sekunden vor Schluss für Danijel Ljuboja ins Spiel und hätte nach einem Pass von Christian Tiffert alles klar machen können, allerdings scheiterte er frei vor Stefan Wächter. Und auch Fernando Meira brachte die Kugel im Nachschuss nicht im HSV-Kasten unter. Als dann der Hamburger Keeper in der Schlussminute bei einem Freistoß mit nach vorne geeilt war und die VfB-Abwehr den Ball klären konnte, schien Rafael van der Vaart das Offensivbemühen seines Torhüters nicht mitbekommen zu haben und passte auf Höhe der Mittellinie zurück in Richtung eigenes Tor, wo freilich niemand zu finden war. Mario Gomez setzte nach, überlief den Holländer und schoss zum 0:2-Endstand ein. Der letzte Wechsel der Partie – Thomas Hitzlsperger kam in der dritten Minute der Nachspielzeit für Silvio Meißner – hatte nur noch statistischen Wert. Der VfB gewann in der AOL-Arena verdientermaßen. Aus einer sicheren Defensive heraus brachte die Veh-Elf die Hausherren immer wieder in Verlegenheit. Silvio Meißner nutzte die Hamburger Abwehrschwächen kurz vor der Pause zur Führung. Im zweiten Durchgang hätten Christian Tiffert bei einem Lattentreffer und Silvio Meißner per Kopf den Sack genauso zumachen können, wie kurz vor Schluss der freistehende Mario Gomez, der zwar diese Großchance liegen ließ, aber Sekunden später das Geschenk von Rafael van der Vaart zum Endstand verwerten konnte. |
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Am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewann der VfB beim Hamburger SV verdient mit 2:0. Silvio Meißner traf kurz vor der Pause zur Führung, die Mario Gomez Sekunden vor Schluss noch ausbauen konnte. HSV-Kapitän Daniel van Buyten sah zudem in der 88. Minute die gelb-rote Karte. 


