| Wieder keine Tore |
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| Beigesteuert von Ralf | |
VfB Stuttgart - Borussia Dortmund 0:0 Auch der zweite Vergleich zwischen dem VfB und Borussia Dortmund in dieser Saison endete torlos 0:0. 45.000 Zuschauer sahen im Gottlieb-Daimler-Stadion eine unterhaltsame Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, die freilich nicht konsequent genug genutzt wurden. Zwei Wechsel nahm VfB-Cheftrainer Armin Veh in seiner Startelf beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund im Vergleich zum 1:1 unter der Woche in der Nachholpartie beim 1. FC Kaiserslautern vor. Die verletzten Fernando Meira (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Danijel Ljuboja (Außenbandanriss im Knie) wurden durch den zuletzt gelb-gesperrten Silvio Meißner und Thomas Hitzlsperger ersetzt. Während Meißner in Meiras Mittelfeldrolle schlüpfte, rückte Christian Tiffert wieder eine Stufe nach vorne und stürmte für Ljuboja an der Seite der beiden Dänen Jon Dahl Tomasson und Jesper Grønkjær. Thomas Hitzlsperger spielte dafür wie gewohnt auf der halblinken Seite im Mittelfeld. Nach dreieinhalb belanglosen Anfangsminuten sorgte Thomas Hitzlsperger mit einer flachen Hereingabe für Gefahr, weil Christian Wörns über die Kugel trat, was Jon Dahl Tomasson eine erstklassige Möglichkeit einbrachte, doch der Däne war zu überrascht und schob die Kugel zwar aufs Tor, doch BVB-Schlussmann Dennis Gentenaar klärte reaktionsschnell. Und nur Sekunden später brannte es nach der ersten VfB-Ecke gleich noch einmal lichterloh im BVB-Strafraum. Matthieu Delpierres Kopfball konnte von der Dortmunder Hintermannschaft aber genauso auf der Torlinie geklärt werden wie der zweite Versuch von Markus Babbel. Den Nachschuss jagte Zvonimir Soldo dann über den Querbalken. Bis zur ersten Gäste-Chance dauerte es zehn Minuten. Delron Buckley setzte sich am linken Flügel durch und passte flach ins Zentrum, wo Matthieu Delpierre aber einen Schritt schneller als der heraneilende Euzebiusz Smolarek war und zur Ecke klären konnte. Nach einer Viertelstunde lud Dortmunds Linksverteidiger Dede Jon Dahl Tomasson zum Torschuss ein, als sein Rückpass auf Keeper Dennis Gentenaar zu kurz geraten war, doch der Däne rutschte in halbrechter Position aus, so dass die BVB-Defensive die Kugel aus der Gefahrenzone befördern konnte. Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Westfalen dann optische Vorteile erspielen, weil die Mannschaft von Armin Veh zu tief stand und nicht früh genug attackierte. Mehr als ein abgeblockter Wörns-Kopfball und ein abgefälschter Distanzschuss von Delron Buckley, der letztlich weit am Tor vorbei ging, kam für die Borussia aber nicht heraus. Ein Rückpass von Florian Kringe auf Keeper Gentenaar hätte nach einer knappen halben Stunde fast Jon Dahl Tomasson eine Chance eingebracht, aber der Holländer im BVB-Tor konnte die Kugel gerade noch vor dem VfB-Angreifer klären. Grønkjær sorgte für die größte Gefahr 30 Minuten waren im Gottlieb-Daimler-Stadion gespielt als sich Thomas Hitzlsperger auf der linken Seite durchsetzen konnte und ins Zentrum flankte. Seine Hereingabe erreichte Christian Tiffert, der den Ball aber unter Bedrängnis zum Entsetzen der VfB-Fans nicht ins Tor, sondern darüber hinweg schoss. Der VfB erhöhte in dieser Phase des Spieles die Schlagzahl und drängte nun die Borussen in den eigenen Strafraum. So bot sich Zvonimir Soldo eine aussichtsreiche Schusschance, die von einem Dortmunder Abwehrbein zunichte gemacht wurde und wenig später köpfte der aufgerückte Matthieu Delpierre eine Hitzlsperger-Ecke am Tor vorbei. Ein Konter der Gäste brachte David Odonkor in der 37. Minute eine Großchance ein, als der U21-Nationalspieler auf dem rechten Flügel alleine in Richtung VfB-Tor stürmte, aber Timo Hildebrand parierte mit einer Fußabwehr den Schuss des Außenstürmers. Doch auch beim VfB sorgten die Außen für Betrieb, allen voran Jesper Grønkjær, der drei Minuten vor dem Pausenpfiff von der linken Seite in die Mitte zog und beherzt den Abschluss suchte. Sein Versuch strich knapp über das Tor der Westfalen. Dies war zugleich die letzte Gelegenheit einer abwechslungsreichen ersten Hälfte, so dass es torlos in die Kabinen ging. Die zweite Hälfte begann Borussia Dortmund unverändert. VfB-Cheftrainer Armin Veh wechselte dagegen gleich doppelt. Heiko Gerber ersetzte Ludovic Magnin, dem Adduktorenprobleme zu schaffen machten, und mit Mario Gomez kam eine weitere Offensivkraft ins Spiel. Der junge Stürmer ersetzte Mittelfeldspieler Thomas Hitzlsperger. Bis zur ersten Chance dauerte es sechs Minuten. Jon Dahl Tomasson legte den Ball an der Strafraumgrenze schön zurück auf Christian Tiffert, dessen Linksschuss aber über das Tor der Borussen ging. In den folgenden Minuten spielte sich das Geschehen weitgehend zwischen den Strafräumen ab. Beide Teams waren zwar bemüht Druck nach vorne zu entwickeln, aber Fehler im Offensivspiel und zwei sichere Defensivreihen ließen nur wenig zu. So versuchte es David Odonkor nach einer knappen Stunde schon fast etwas verzweifelt mit einem Schuss aus spitzem Winkel, konnte damit aber VfB-Schlussmann Timo Hildebrand nicht überraschen. Auf der anderen Seite setzte sich einmal mehr der agile Jesper Grønkjær durch und passte flach von der rechten Seite in die Mitte, wo der eingewechselte Mario Gomez die Kugel nicht richtig traf und deshalb weit am langen Pfosten vorbeischoss. Kehls Direktabnahme endete an der Latte Mitte des zweiten Durchgangs war es dann VfB-Kapitän Zvonimir Soldo, der mit einem Distanzschuss Dennis Gentenaar prüfte, doch auch diese Chance brachte keinen Erfolg ein. Auf der gegenüberliegenden Seite flankte Dede in der 69. Minute von der linken Seite und fand den Kopf von Euzebiusz Smolarek, dessen Versuch knapp über die Querlatte ging. Beim VfB blieb unterdessen Jon Dahl Tomasson der Pechvogel, denn nach einer Flanke seines Landsmannes Jesper Grønkjær passte Mario Gomez quer auf den VfB-Angreifer, dessen Versuch mit dem linken Fuß Dennis Gentenaar aus nächste Nähe aber zu fassen bekam. Nach einem nicht ausreichend geklärten Freistoß von Florian Kringe bot sich wenig später Euzebiusz Smolarek die Möglichkeit zum Drehschuss, der in höchster Not von Andreas Hinkel noch abgeblockt werden konnte. Und nur eine Minute später hätte der Pole erneut sein Team in Führung bringen können, als er sich nach einem Zuspiel von David Odonkor um seinen Gegenspieler drehte und den Abschluss suchte, aber Timo Hildebrand war zur Stelle, auch weil der BVB-Stürmer die Kugel nicht richtig traf. Elf Minuten vor dem Abpfiff wechselte Armin Veh schließlich zum dritten Mal aus und brachte Christian Gentner für Silvio Meißner in die Partie. Und auch Gäste-Trainer Bert van Marwijk tauschte aus. Der leicht angeschlagene Dede ging vom Platz, für ihn kam Christoph Metzelder ins Spiel. In den letzten zehn Minuten legte der VfB noch einmal einen Zahn zu, allerdings fehlte beim letzten Pass die Präzision. So kam Mario Gomez nicht richtig an eine Rechtsflanke und somit nicht entscheidend zum Kopfstoß und bei Jesper Grønkjærs Pass aus halblinker Position in den Rücken der Dortmunder Abwehr fand sich kein Abnehmer. BVB-Trainer Bert van Marwijk wechselte nach 84 Minuten zum zweiten Mal aus und brachte für Nuri Sahin Marc-André Kruska ins Spiel. Der stand gerade auf dem Platz, als David Odonkor eine Flanke auf den zweiten Pfosten zog. Dort köpfte Smolarek das Spielgerät zurück ins Zentrum und fand Sebastian Kehl, dessen Direktabnahme an der Lattenoberkante endete. Und nach einer Ecke stand Christian Wörns frei im VfB-Strafraum, konnte daraus aber keinen Nutzen ziehen, denn sein Schuss ging über das von Timo Hildebrand gehütete Tor. Dass es beim torlosen Remis blieb lag letztlich auch an Schiedsrichter Michael Weiner, der nicht nur vor Ablauf der 90 Minuten abpfiff, sondern auch zuvor ein klares Foulspiel im Strafraum von Christian Wörns an Jon Dahl Tomasson nicht wertete und somit die Veh-Elf um einen Elfmeter brachte. Unterm Strich verdienten sich beide Teams den einen Punkt. Fast die gesamten 90 Minuten ging die Partie hin und her und bot auf beiden Seiten Chancen. Jedoch verstanden es die zwei Angriffsreihen nicht, Kapital aus den Möglichkeiten zu schlagen, oder Abspielfehler im entscheidenden Moment verhinderten den Einschlag in einem der beiden Tore. Somit endete auch der zweite Vergleich mit dem BVB in dieser Saison torlos. |
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VfB Stuttgart - Borussia Dortmund 0:0 


